GESCHICHTE

"FREIE" BEWEISWÜRDIGUNG DOKUMENTENVERZEICHNIS

Die ganze Geschichte
Ein königliches Spiel?
Dieser Bericht zeichnet das Geschehen im Schachclub Starnberg
im Zusammenhang mit den Streitereien Chowanetz/Schäfer und Chowanetz/Lochte nach
und gibt Einblicke hinter die Kulissen,
die die Spaltung des Schachclubs verständlicher werden lassen.
Kapitel 4
Um schnellere Ladezeiten für langsame Internetverbindungen zu ermöglichen, ist dieser Bericht in 4 Kapitel aufgeteilt.
Kapitel 1
Es beginnt mit einem Freundschaftsspiel
Der Zeitungsartikel vom 24.09.2001
Ein Anruf an Schäfer (September 2001)
Ein Anruf an Lochte (September 2001)
Ostrowski bestätigt: Kein Remis-Angebot (Oktober 2001)
Lochte benennt einen "falschen Zeugen" (Oktober 2001)
Chowanetz sucht Hilfe beim Vereins-Vorsitzenden (Oktober 2001)
Schäfers vergebliche Richtigstellung (Oktober 2001)
Chowanetz bittet Schäfer um Zurückhaltung (Oktober 2001)
Der Zeitungsartikel vom 19.10.2001
Chowanetz ist verärgert (Oktober 2001)
Dr. Strecker versucht zu schlichten (Oktober 2001)
Die Formulierung von Schäfer? Lochte beharrt (19. Oktober 2001)
Chowanetz ruft den Chefredakteur an (19. Oktober 2001)
Chowanetz besucht den Chefredakteur (Oktober 2001)
Der 3. Zeitungsartikel von Schäfer (Oktober 2001)
Chowanetz hat Skrupel (November 2001)
Chowanetz kündigt an, sich anderweitig Hilfe zu holen (November 2001)
Chowanetz lässt Unterlassungserklärung schicken (November 2001)
Lochte und Schäfer ragieren nicht (November 2001)
Chowanetz erstattet Anzeige (November 2001)
Das Verfahren Chowanetz gegen Schäfer (Februar 2002)
Lochte verweigert sich auch dem amtlichen Schlichtungsversuch (Frühjahr 2002)
Chowanetz klagt gegen Lochte vor dem Amtsgericht Starnberg (Juni 2002)
Ein Sturm bricht los (Juni 2002)
Der Vorsitzende Dr. Strecker leitet Ausschlussverfahren ein (Juli 2002)
1. Vorstandssitzung Ausschlussverfahren gegen Chowanetz (Juli 2002)
Chowanetz reicht Schäfer die Hand (Juli 2002)
Chowanetz verteilt "Schwarze Mappe" (Juli 2002)
Chowanetz erwidert Lochtes Vorbringen (Juli 2002)
Schäfer entschuldigt sich (Juli 2002)
Schäfer unterbreitet "Vorschlag" (Juli 2002)
2. Vorstandssitzung Ausschlussverfahren gegen Chowanetz (Juli 2002)
Vorstandserklärung im Internet und am "Schwarzen Brett" (September 2002)
Chowanetz reklamiert die falschen Tatsachenbehauptungen (September 2002)
Die wahrheitswidrige Vorstandserklärung wird entfernt (September 2002)
Kapitel 2
Das Verfahren Chowanetz Lochte I. Instanz (Juni 2002)
Resümee der juristischen Auseinandersetzung
Chowanetz hält inne
Kapitel 3
2. Instanz bestätigt Urteil (November 2003)
Lochte kündigt "Rausschmiss" von Chowanetz an (November 2003)
Der Vorstand "signalisiert" angeblich (Oktober 2003)
Friedensvereinbarung (Anfang 2004)
Neuer Vorstand im Früjahr 2004
Vorstandsarbeit 2004
Ein "ab-mahnender" Brief von Thomas Lochte (November 2004)
Der Brief wird an Lochte zurückgegeben (Januar 2005)
Ein Riss wird im Vorstand sichtbar (2004/ 2005)
Es knirscht auch anderweitig (Januar 2005)
Schäfer verleumdet Chowanetz abermals (Dezember 2004)
Chowanetz fordert von Schäfer Unterlassung (Dezember 2004)
Schäfer spricht von Nötigung (Dezember 2004)
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Kapitel 4
Chowanetz belegt seine Ausgaben (Dezember 2004)
Schäfer unterschreibt Unterlassungserklärung (Dezember 2004)
Chowanetz verzichtet auf die Strafbewährung (Dezember 2004)
Schäfer stellt Antrag auf einen Verweis (Dezember 2004)
Schäfers Antrag auf einen Verweis wird abgelehnt (Dezember 2004)
Was hatte es mit dem ominösen Aushang auf sich ?
Chowanetz stellt das neue Logo vor (Januar 2005)
Das Winkler-Pamphlet (Januar 2005)
Vorstandssitzung zum Winklerbrief (Februar 2005)
Mayr spricht mit Winkler (Februar 2005)
Eine "eigenwillige" Ladung zur Mitgliederversammlung (Februar 2005)
Anträge zur Mitgliederversammlung (Februar 2005)
Der Versuch einer Korrektur (Februar 2005)
Vereinsmitglieder wenden sich gleichfalls gegen das Vorgehen Schäfers (Februar 2005)
Vorstandssitzung vom 10.02.2005
Schäfer und Lochte informieren die Presse (Februar 2005)
Schäfer verteidigt seine "Pressearbeit" (Februar 2005)
Starnberger SZ berichtet (Februar 2005)
SZ druckt Leserbrief von Bernd Salvermoser (Februar 2005)
Mitgliederversammlung am 22.02.2005 beruft Chowanetz ab
Zahlreiche Mitglieder, darunter Chowanetz, verlassen den Schachclub (Februar 2005)
Ein neuer Schachclub im Landkreis (Februar 2005)
.
. Chowanetz belegt seine Ausgaben (Dezember 2004)
Chowanetz legte dem Vorstand die angegebenen Kosten in Höhe von knapp 40 Euro in einer Aufstellung vor. Die Angaben wurden vom Kassierer Herrn von Saldern bestätigt.
. Schäfer unterschreibt Unterlassungserklärung (Dezember 2004)
Am 09.12.04 verpflichtete sich Schäfer, es zu unterlassen, weiterhin die Behauptung aufzustellen, es seien von Herrn Chowanetz Unmengen an Plakaten, Flyern und Werbezettel gedruckt und mehrere hundert Euro an Vereinsgeldern vergeudet worden.
. Chowanetz verzichtet auf die Strafbewährung (Dezember 2004)
Nachdem Chowanetz von einigen Vorstandsmitgliedern für seine an Schäfer gegangene strafbewehrte Unterlassungserklärung kritisiert worden war, verzichtete er "als Ausdruck seines Friedenswillen" auf die Strafbewehrung und sandte Schäfer am 10.12.2004 eine entsprechend abgeänderte Form.
. Schäfer stellt Antrag auf einen Verweis (Dezember 2004)
Schäfer stellte am 10.12.04 den Antrag an den Vorstand, dieser möge das Versenden von zwei Unterlassungserklärungen von Chowanetz an ihn missbilligen und ihm einen Verweis erteilen. Da gegen Chowanetz wegen seines Verhaltens schon einmal die Sanktion der Missbilligung erteilt worden sei, möge der Vorstand bei einem weiteren derartigen Verstoß von Herrn Chowanetz den Vereinsausschluss prüfen. Schäfer spricht von zwei Unterlassungserklärungen. Tatsächlich handelt es sich um eine, bei der Chowanetz, wie oben berichtet, hinterher auf die Strafbewehrung verzichtete. Schäfer zählt die durch den Verzicht gekürzte Form als neue Unterlassungserklärung.
Begründung:
Durch seine Unterlassungserklärungen habe ihn Chowanetz unter Androhung von Strafgeld in Höhe von 5000 Euro genötigt. Schäfer stellt den Sachverhalt auf den Kopf.

Chowanetz wurde von Schäfer verleumdet, als dieser anfing, schriftlich die Unwahrheit zu verbreiteten, Chowanetz habe hunderte Euro Vereinsgelder vergeudet.

Schäfer hatte angekündigt, er werde "diesen Umstand (der angeblichen Geldverschwendung) sicherlich nicht unter den Tisch kehren..."

Die Unterlassungserklärung sollte gewährleisten, dass Schäfer mit diesem Treiben aufhört.
Für Nötigung dürfe im SC Starnberg kein Platz sein, sie müsse daher entschieden sanktioniert werden!
Zudem habe Chowanetz nach seiner Auffassung gegen eine Erklärung vom 4.12.03 verstoßen, in der der Vorstand die Beteiligten der Rechtsstreitigkeiten (Hr. Chowanetz/Hr. Lochte/Hr. Schäfer) zu einem angemessenen Verhalten verpflichtet habe.
In Punkt 4 hieße es dort, dass alle Rechtsstreitigkeiten mit dem Vorstand besprochen werden und Mitglieder Bereitschaft zeigen sollen, diese Möglichkeit vor einem Gerichtsverfahren voll und ganz auszuschöpfen. Chowanetz hatte nichts anderes getan.
Chowanetz habe sich aber bei der Meinungsverschiedenheit um die Werbungskosten für den Starnberger Schachtreff nicht an den Vorstand gewandt, sondern ihm mit einer Vertragsstrafe von 5000 Euro gedroht. Damit habe er seine Bereitschaft eindeutig gezeigt, ein Rechtsverfahren einzuleiten - ohne den Vorstand um Schlichtungsversuche zu bitten. Es handelte sich nicht um Meinungsverschiedenheiten. Herrn Schäfer war sehr wohl klar, dass er die Unwahrheit verbreitet hatte.
Der Vorstand habe Chowanetz bereits in einer Erklärung vom September 2002 eine Missbilligung wegen mangelnder Schlichtungsbereitschaft im Rechtsverfahren gegen Herrn Lochte erteilt. Das heißt: Herr Chowanetz habe erneut gegen die Prinzipien des Vereins gehandelt. Sein Verhalten müsse daher härter sanktioniert werden als beim ersten Verstoß - auch unter dem Hintergrund, dass durch die Rechtsstreitigkeiten und deren Folgen für den Verein offenbar kein Umdenken bei Herrn Chowanetz stattgefunden habe. Offensichtlich spricht Schäfer hier von dem ominösen Aushang am Schwarzen Brett und im Internet vom 09.09.2002, welcher von Kurt Ewald, der zu jener Zeit den abwesenden 1. Vorsitzenden vertrat, nach dem Anruf und dem Fax von Chowanetz vom gleichen Tag als Versehen bezeichnet und umgehend aus dem Verkehr gezogen wurde.

Schäfer operiert hier mit Unwahrheiten, gegen die sich Chowanetz seinerzeit bereits zur Wehr gesetzt hatte. Damals hatte man Chowanetz in dem Glauben gelassen, durch das Abhängen seien die falschen Tatsachenbehauptungen aus der Welt.

Dreister und perfider geht´s wohl schwerlich.

Sollte Chowanetz trotz einer erneuten Missbilligung weiterhin gegen die guten Sitten des Vereinslebens verstoßen, muss der Vorstand über einen Ausschluss nachdenken. Ansonsten wären die vereinsinternen Sanktionierungen entwertet und hätten keinerlei pädagogische Wirkung.
. Schäfers Antrag auf einen Verweis wird abgelehnt (Dezember 2004)
Schäfers Antrag vom 10.12.04 wurde in der Vorstandssitzung vom 18.01.2004 ohne Gegenstimme mit 5 Stimmen abgelehnt. Chowanetz und Schäfer enthielten sich.
Der Vorstand stellte bei einer Gegenstimme (Schäfer) fest, dass keinerlei Verschwendung von Vereinsgeldern (Plakate, Flyer, Werbezettel) bei der Vorbereitung auf das Schachtreffen Starnberg vorliegt.
Der Vorstand beschloss ohne Gegenstimme und der Enthaltung Schäfers, dass Schäfer sich für seinen Vorwurf zu entschuldigen habe. Er hätte eine zu hohe Summe ohne Prüfung des Sachverhalts angeprangert.
Schäfer entschuldigte sich in der Sitzung.
. Was hatte es mit dem ominösen Aushang auf sich ?
Chowanetz wendete sich im Zusammenhang mit der falschen Behauptung Schäfers, der Vorstand habe Chowanetz bereits in einer Erklärung vom September 2002 eine Missbilligung wegen mangelnder Schlichtungsbereitschaft im Rechtsverfahren gegen Herrn Lochte erteilt (siehe oben) am 21.01.05 per Mail an Dolch und fragte nach, ob der Vorstand ihm im Herbst 2002 eine Mißbilligung wegen mangelnder Schlichtungsbereitschaft im Rechtsverfahren gegen Lochte erteilt habe?
Falls ja, so Chowanetz, sei es nunmehr Zeit, dass sich die Mitglieder des Vorstandes, soweit sie dem damaligen Vorstand angehörten, eben er, Dolch, Ewald und von Casimir, sich von der Unwahrheit distanzieren würden. Herr von Saldern habe dies bereits bei Erscheinen des Aushangs im Herbst 2002 in aller Deutlichkeit und mit Empörung getan.
Herr Schäfer wiederhole nun diese falsche Tatsachenbehauptung von 2002. Durch die Ablehnung seines Antrags vom 18.01.2005 sei seine unwahre Behauptung nicht aus der Welt.
Mit Mail vom 24.01.05 antwortete ihm Dolch, er könne nicht ändern was in den Aushang hineinkam. Der Inhalt des Aushangs stimme mit dem Protokoll vom 26.7.02 nicht überein. Dolch empfahl Chowanetz das Prokoll zu lesen. Damit könne sich der Vorstand indentifizieren.
Chowanetz hatte das Protokoll vom 26.07.2002 nie erhalten und bemühte sich in Folge, dass ihm das Protokoll zugestellt würde oder er es zumindest einzusehen könne. Dolch verweigerte ihm diesen Wunsch strikt ohne Angaben von Gründen.
. Chowanetz stellt das neue Logo vor (Januar 2005)
Auf der Vorstandssitzung am 18.01.2005 stellte Chowanetz das von ihm entworfene neue Logo für den Schachclub vor. Es fand breite Zustimmung.
Altes Logo des Schachclubs
Neues Logo des Schachclubs
Eine Bildbeschreibung von Andreas Chowanetz
Das neue Logo setzt sich aus den zwei weißen Schachfiguren König und Springer, dem in Blau getönten, dunklen Hintergrund und einem Licht mit zwei Lichtkreisen zusammen.
Im Hintergrund sehen wir ein Schachbrett, die Silhouette Starnbergs, bestehend aus der Kirche St. Joseph und dem Schloss, sowie einen Himmel mit funkelnden Sternen.
Das Licht mit seinen Kreisen bildet den Anfang einer nach rechts abfallenden Diagonalen, die vom perspektivisch vergrößerten König und dem sehr ausdruckstarken Springer fortgeführt werden.
Die Diagonale teilt die Bildfläche in einen strukturierten, hellen und einen ruhigen, dunklen Teil. Der Springer weist mit seinem Kopf rechts aus dem Bild in die Zukunft und wirft gleich dem König einen starken Schatten dorthin. Beide Figuren spiegeln sich eitel im Brett. Der Lichtpunkt steht für den Geist, die Sterne für die langen, mit Schachspiel verbrachten Nächte.
Das Bild wird von einem schlichten, jedoch fein gearbeiteten, nach hinten abfallenden, glänzenden Metallrahmen in Wappenform gefasst und liegt mit einem leichten Schatten auf weißem Hintergrund. In einer zweiten Version liegt das Bild auf schwarzem Hintergrund.
Was ist aus dem Logo geworden?
Chowanetz hatte das Logo zur Hauptversammlung am 22.02.2005 auf dem vereinseigenen Notebook mitgebracht, um es den Mitgliedern vorzustellen. Nach der Versammlung wurde es von Moritz, seinem Sohn, gelöscht. Zwei Tage später verließ Chowanetz mit Moritz den Schachclub.
. Das Winkler-Pamphlet (Januar 2005)
Am 31.01.2005 versandte Stefan Winkler eine E-Mail an zahlreiche Clubmitglieder. Darin schreibt er:
In beigefügtem Schreiben habe er seinem Herzen Luft gemacht. Es sei wichtig, dass die Empfänger des Schreibens das nicht nur lesen, sondern auch einen aktiven Beitrag dazu leisten, dass unser Club wieder bessere Zeiten erlebt. Er bittet alle zur Hauptversammlung am 22.2. in die Cafeteria des Kreiskrankenhauses zu kommen. Es gehe um nicht weniger als die Korrektur einer bedenklichen Schieflage, in die der Verein durch ein einziges Mitglied geraten sei.
Das angehängte Dokument beginnt mit der Anrede: "Liebe Vereinskollegen, liebe Freunde unseres Clubs!" und dann setzt Winkler fort:
Als ehemaliger 1. Vorsitzender und Jugendleiter (jeweils 6 Jahre) wolle er sich in einer Angelegenheit an die Mitglieder wenden, die ihn gleichzeitig traurig und wütend mache. Seit mehr als 31 Jahren sei er Mitglied, aber eine derart lange, negative Phase habe der Club noch nie erlebt, den Zeitraum 1933-1945 mal ausgenommen. Er sehe die akute Gefahr, dass der Verein wegen eines einzigen Mitglieds, das seit Jahren mit System Gift versprühe, völlig auseinander falle. Wenn dem üblen Treiben dieses Herrn nicht sofort und unnachgiebig Einhalt geboten werden würde, komme eine Austrittswelle ungeahnten Ausmaßes auf den Verein zu! Zweck dieses Schreibens sei es, alle auf diese Zustände hinzuweisen, zu informieren und auch anzuregen, damit sich jeder eigene Gedanken dazu entwickele und natürlich kund tue.
Es habe vor ca. 3 1/2 Jahren begonnen, als Herr Chowanetz seine Vereinskollegen Thomas Lochte und Matthias Schäfer verklagte. Als Zugabe sei bei Letzterem noch eine Unterlassungserklärung hinzugekommen. Im Fall von Herrn Lochte sei er nach seiner Niederlage vor dem Amtsgericht Starnberg sogar in die nächste Instanz (Landgericht München)gegangen. Der damalige Arbeitgeber von Matthias Schäfer, der Münchener Merkur, habe ihn damals durch freiwillige Zahlung eines Betrages von ca. € 3.000,- vor weiteren Nachstellungen geschützt. Trotzdem hätte Herr Schäfer nach Ausgleich dieser Forderung das zweifelhafte Vergnügen gehabt, einen Gerichtsvollzieher vor seiner Haustür begrüßen zu dürfen! (Diese Behauptung ist unzutreffend. Die Rechnung vom 13.01.2003 in Höhe von 661,27 Euro wurde nicht bezahlt und mußte durch einen Gerichtsvollzieher eingetrieben werden.)
Er, Winkler, wolle hier nicht mehr auf die Details eingehen, denn darüber sei wahrlich ausreichend diskutiert worden. Wohin der Club bei Billigung solcher Methoden und Vorgehensweisen kämen, sei heute zu sehen. Es sei ein endloses Gezerre, immer neue Brandherde und eine vergiftete Atmosphäre seien im Club. Die "Streitkultur" sei inzwischen weit über die Schachkreisgrenzen hinaus bekannt, und ein Ende sei "dank" Herrn Chowanetz nicht abzusehen!
Er stehe auf dem Standpunkt, dass nichts eine Klage gegen ein anderes Mitglied rechtfertige. Alle wüssten, dass "unser" Thommy durchaus ein streitbarer Geist sei, der mit vielen schon den einen oder anderen Strauß ausgefochten habe, aber deswegen sei doch nie jemand auf die Idee gekommen, Klage gegen ihn einzureichen! Es könne nicht sein, dass ein Vorstandsmitglied in Ausübung seines Amtes oder auch nur ein "normales" Mitglied ohne Amt verklagt würde! Im Fall von Thomas Lochte sei diese Klage auf Grund des später aufgeblähten Streitwerts sogar Existenz bedrohend gewesen.
Er, Winkler selbst habe seine Missbilligung damals dadurch ausgedrückt, dass er sich geweigert habe, gegen Herrn Chowanetz im Rahmen der Stadtmeisterschaft anzutreten. Der Vorstand habe wegen des gesamten Themenkomplexes unzählige Male getagt und schließlich die Parteien Lochte und Chowanetz zur Unterschrift unter ein Papier bewegt, das beide verpflichtet habe, die Streitigkeiten zu beenden und nicht mehr im Club auszutragen.
Als sich die Wogen nach einigen Monaten etwas geglättet hätten, habe er gegenüber Herrn Chowanetz versucht, die Normalität wieder herbei zu führen, indem er beispielsweise wieder mit ihm geblitzt habe und zu verstehen gegeben hätte, dass man ja nicht in alle Ewigkeit nachtragend und verfeindet sein solle. Dann allerdings habe Herr Chowanetz im Herbst 2004 eine neuerliche Unterlassungserklärung mit einer Geldstrafenandrohung in Höhe von € 5.000,- an unseren 1. Vorsitzenden Matthias Schäfer verschickt. Dieser hätte in einer e-mail Herrn Chowanetz vorgeworfen, zu großzügig mit Geldern für Jugendarbeit umgegangen zu sein. Sicherlich seien die Formulierungen in diesem Schreiben nicht glücklich gewählt gewesen, aber hätte man das nicht "unter Männern" in einem Gespräch klären können? Nein, habe man nicht können, denn Herr Chowanetz habe die Dampfhammermethode mit juristischem Touch bevorzugt!
Er, Winkler, frage sich, was das alles solle. Wolle er, Chowanetz, sich damit gefallen, wie er unseren Schachclub ruinieren würde? Und noch etwas, so Winkler weiter. Mit dieser Vorgehensweise habe Chowanetz eindeutig gegen die oben genannte Erklärung verstoßen, die er selbst unterschrieben hätte! Man sehe also, dass er mitnichten gewillt sei, sich den üblichen Umgangsformen anzupassen und ein gemeinschaftliches Miteinander zu pflegen. Er wolle den Streit, am besten gleich gerichtlich!
Aber es käme noch schlimmer! Es sei schon so weit, dass er einige Mitglieder des Vorstands derart beeinflusst hätte, dass diese völlig irrational zu ihm übergelaufen seien und einfach nicht erkennen würden, was sie mit ihrer Verhaltensweise anrichten würden. Zudem würde sein eigener Sohn als Stimmvieh missbraucht. Wie könne man sonst erklären, warum kürzlich ein Missbilligungsantrag eines neutralen Mitglieds gegen die oben erwähnte Unterlassungserklärung bei der Abstimmung im Vorstand abgelehnt worden sei! Es sei ihm, Winkler, völlig unbegreiflich! Mit anderen Worten: eine Mehrheit des Vorstands fände es in Ordnung, wenn wegen eines solchen Disputs ohne Vorwarnung juristische Schritte gegen den 1. Vorsitzenden eingeleitet würden!
Winkler schreibt über einen "weiterer Fall": Ende November 2004 habe Herr Lochte ein Schreiben an den Vorstand gesandt, in dem er Herrn Chowanetz "zur konstruktiven Zusammenarbeit mit dem gesamten Vorstand des Schachclubs" aufgefordert habe. Des Weiteren sei Chowanetz "im Sinne einer Abmahnung" dazu aufgefordert worden, "künftig alle Vereinsmitglieder über seine Aktivitäten zu informieren, sofern sie nicht ausdrücklich als Vorstandsinterna zu behandeln seien." Hintergrund sei gewesen, dass Herr Chowanetz ausgesuchte Mitglieder, die ihm genehm gewesen seien, angeschrieben hätte, um sie um Unterstützung bei der Kreierung eines neuen Vereinslogos zu bitten. Hierbei habe er bewusst und gezielt die beiden Vereinsvorsitzenden, Herrn Lochte selbst und weitere Mitglieder ausgespart.
Der Vorstand habe das Thema behandelt und beschlossen, nicht weiter auf diesen Brief zu reagieren. (Dies ist unzutreffend. Anm. d. Red) Auf der nächsten Sitzung im Januar sei die Sache doch wieder auf die Tagesordnung gekommen und jetzt sei erneut anders entschieden worden.(Es ist hier nicht "erneut anders" sondern zu diesem Thema erstmals ein Beschluss gefasst worden. Anm. d. Red.) Herrn Lochte sei schriftlich mitgeteilt worden, solche Beiträge zu unterlassen, weil "solche unsachlichen Briefe das Vereinsleben stören und nicht toleriert werden könnten". Man könne ja dieser Meinung sein, aber warum dann nicht gleich? Im übrigen sei es ein Unding, dass Herr Chowanetz in Fragen, die ihn selbst beträfen, mit abgestimmt habe. Ein Vereinskassier, über dessen Entlastung abgestimmt würde, stimme ja auch nicht mit! Argumentieren ja, so Winkler, aber abstimmen nein!
Er, Winkler, würde nochmals wiederholen: Matthias Schäfer hätte speziell in jüngerer Zeit das Missfallen einiger Vorstandsmitglieder provoziert. Aber diese Vorstandsmitglieder sollten unbedingt Persönliches von Sachlichem trennen, wenn es um wichtige Abstimmungen gehe. Leider sei das zuletzt nicht geglückt. Und das fehlerhafte Verhalten von Herrn Schäfer würde niemals ein Vorgehen mittels Unterlassungserklärung oder Klage rechtfertigen! Es könne einfach nicht sein, dass wir alle zur Tagesordnung übergehen und so tun würden, als sei nichts geschehen!
Allein der Verlauf der Hauptversammlung im Vorjahr sei eine Katastrophe gewesen, u.a. deshalb, weil diese schlecht vorbereitet gewesen sei. Nur so habe es passieren können, dass Chowanetz mit 2 Vorstandsämtern in der Tasche nach Hause gegangen sei!
Durch all diese Geschehnisse habe Chowanetz es geschafft, dass Matthias Schäfer am 22.2.05, dem Termin der nächsten Hauptversammlung seinen Rücktritt vom Posten des 1. Vorsitzenden verkünden werde. Der Schachclub Starnberg könne sich ein solches Mitglied wie Herrn Chowanetz nicht länger leisten. Seine Spaltpilzpolitik zerstöre den Verein. Er würde sein übel stinkendes Süppchen kochen und die Vereinsatmosphäre vergiften. Und das Ganze fände unter weitgehender Billigung des Vorstandes statt. Würde jemand Kritik anmelden, müsse er mit einer Unterlassungserklärung rechnen. Ein fauler Apfel würde den ganzen Korb verderben. So könne es einfach nicht weiter gehen!
Diesmal hätte der Club ja noch Glück im Unglück, denn es habe sich ein Mitglied gefunden, das sich bereit erklären würde, für den Posten des 1. Vorsitzenden zu kandidieren. Es sei seine, Winklers große Hoffnung, dass Herr Alfred Dolch mit seiner ausgleichenden Art ein entscheidendes Stück zur Befriedung des Vereins beitragen werden wird.
Der Verein solle endlich seine Energien wieder auf das Schachliche konzentrieren. Er würde im Vergleich zu anderen Clubs stark hinterherhinken, was die Ausrichtung von Turnieren angehe. So habe z.B. seit 1990, als er sowohl die Kreismeisterschaft im Januar als auch die oberbayerische Meisterschaft kurz nach Ostern vorbereitet und durchführt habe, kein bedeutendes, mehrtägiges Turnier mehr in Starnberg stattgefunden!
Wie solle man gern zum Vereinsabend gehen, wenn einem dort Leute wie Chowanetz begegnen würden? Der Club sei ein kleiner Amateurverein und seine Mitglieder wollten ihrem Hobby frönen. Wer wolle sich denn, so Winkler weiter, stattdessen ständig mit juristischen Spitzfindigkeiten herumschlagen? Er hänge sehr an diesem Club, aber nicht mehr lange, wenn die beschriebenen Zustände nicht sofort korrigiert werden würden und Herr Chowanetz in die Schranken gewiesen werden wird! Sein, Winklers Wunschtraum wäre dessen sofortiger Rücktritt von seinen Vorstandsämtern, oder, noch besser, sein Vereinsaustritt!
Zum Schluss seines Schreibens bittet Winkler alle, am 22.2.05 zur Hauptversammlung ins Kreiskrankenhaus zu kommen und Flagge zu zeigen! "Zeigt diesem Herrn seine Grenzen auf!"
Wir berichten erst weiter, wie der Vorstand auf den "Winklerbrief" reagierte, auch wenn bereits erneut parallel hierzu verschiedene Feuer, wie gehabt immer von den gleichen Akteuren, gelegt wurden.
. Vorstandssitzung zum Winklerbrief (Februar 2005)
Auf einer eigens hierfür einberufenen Vorstandssitzung am 10.02.2005 beschloss der Vorstand mit 7 Stimmen und einer Enthaltung den Winklerbrief an alle Mitglieder zu beantworten.
Man einigt sich auf folgenden Text:
Am 31.1.05 hat H.Winkler ein e-mail/Brief-Rundschreiben versandt, das in den Sachaussagen Unrichtigkeiten und Verdrehungen aufweist und persönliche Beleidigungen (z.B."Stimmvieh, ....) für Vorstandsmitglieder darstellen. Der Vorstand distanziert sich von dem Brief und hat H.Mayr (Vorstandsmitglied) gebeten, in einem Gespräch H.Winkler seinen Austritt aus dem Verein nahezulegen oder sich auf der Mitgliederversammlung am 22.2.05 zu entschuldigen.

H.v.Saldern wurde gebeten, die Briefe an die Mitglieder zu versenden. Der Brief ging einige Tage später raus.

H.Mayr wurde gebeten, das Gespräch mit H.Winkler umgehend zu führen.
. Mayr spricht mit Winkler (Februar 2005)
Mit Schreiben vom 14.02.2005 berichtete Mayr dem Vorstand von seinem Gespräch mit Winkler.
In einer Nachschrift merkt Mayr an: Übrigens fände er es auch ganz klasse, wenn dieser Brief im Kreise des Vorstandes verbliebe und nicht morgen der halbe Verein und die Öffentlichkeit ihn Vorliegen hätte. Stünde zwar nichts schlimmes drinnen aber das wäre doch mal eine tolle Generalprobe für wichtige Briefe und Vorstandsinterna!:-)
Dies ist im Sinne eines umfassenden Berichts nicht möglich.
Mayr berichtete also, dass er, wie besprochen, Winkler aufgefordert habe sich bis zur Hauptversammlung in angemessener Weise für einige (Fettschreibung durch d. Red) seiner Behauptungen und Aussagen in seinem "Offenen Brief" zu entschuldigen und ihm mitgeteilt habe, dass der Vorstand es andernfalls begrüßen würde, wenn er, Winkler, den Club zum Wohle des Vereinslebens verlassen würde.
Stefan Winkler habe ihm in dem Telefonat versichert, dass er alles nicht so gemeint habe. Weder sollte die Bezeichnung "Stimmvieh" gegen Moritz Scheidl gerichtet sein, noch habe er einen Vergleich oder eine Verbindung mit dem Dritten Reich herstellen wollen.
Positiv sei seine Resonanz insoweit, als er sich bereits bei Moritz mehrmals für das "Stimmvieh" entschuldigt hätte.
Nach dem Telefonat hätte er, Mayr, das Gefühl, dass Herr Winkler einige (Fettschreibung durch d. Red) seiner Aussagen zurückziehen und sich in Form eines Briefes an die Mitglieder wenden würde, um einige (Fettschreibung durch d. Red) Behauptungen richtig zu stellen.
In wie weit eine Entschuldigung in Richtung Herrn Chowanetz gehen würde, sei aus dem Telefonat nicht eindeutig herauszuhöhren gewesen. Eher jedoch denke er, dass da wenig passieren wird, da das, was Stefan Winkler in diesem Brief bezüglich Herrn Chowanetz geschrieben habe, für ihn auch die Wahrheit ist. Und er ließe sich von dieser Position seiner Meinung nach auch nicht abbringen.
Herr Winkler habe ihm ebenfalls mitgeteilt, dass der Brief nicht in Zusammenarbeit oder auf Verlangen von Thomas Lochte erstellt worden wäre- ganz im Gegenteil, er sogar in einigen Punkten die Aktionen und Meinung von Herrn Lochte nicht unterstützt habe.
Er, Winkler habe mehrmals betont, dass er den Brief lediglich mit dem Zweck verfasst habe, wieder ein friedliches Vereinsleben herbei zu führen.
Über die Anregung des Vorstandes, in oben genannten Falle über einen Vereinsaustritt nachzudenken, habe Stefan Winkler kommentiert: " Aha- das stimmt mich sehr bedenklich."
Das seien die wichtigsten Punkte aus dem Telefonat gewesen.
Anzumerken ist noch, dass Mayr lange Jura studierte. Wir unterstellen also, dass er demnach in der Lage ist, die Bedeutung von Formulierungen erfassen zu können, die von einem vorgegebenen Text abweichen.
. Eine "eigenwillige" Ladung zur Mitgliederversammlung (Februar 2005)
Am 07.02.2005 verschickt der Vorsitzende Schäfer eine Einladung zur Mitgliederversammlung.
Schäfer hatte ohne Einbeziehung des Vorstands die Tagesordnung aufgestellt und die Mitgliederversammlung einberufen.
Die Satzung bestimmt unter
8. Zuständigkeit des Vorstandes
Der Vorstand ist für die Angelegenheiten des Vereins zuständig, die nicht durch diese Satzung anderen Vereinsorganen vorbehalten sind. Er hat vor allem folgende Aufgaben:
1. Vorbereitung der Mitgliederversammlungen und Aufstellung der Tagesordnung
Die Aufstellung der Tagesordnung und die Ladung zur Mitgliederversammlung erfolgte demnach unter Missachtung der diesbezüglichen Bestimmungen der Satzung.
. Anträge zur Mitgliederversammlung (Februar 2005)
In der Tagesordnung findet sich unter Punkt 11: "Anträge zur Hauptversammlung".
Im Anhang verschickte Schäfer 7 durchnummerierte Anträge. Diese betrafen vom Antrag Nummer 1 des Thomas Lochte, der den Ausschluss von Andreas Chowanetz aus dem Verein zum Inhalt hatte, bis zum Antrag Nummer 7 von Franz Albrecht, der einer Mannschaft bei Nichtantritt die verbandsübliche Geldstrafe aufdrücken wollte.
Ein Antrag fällt aus dem Rahmen und wurde von Schäfer in zweierlei Hinsicht eigens behandelt.
Zum einen ordnete Schäfer diesen Antrag nicht wie die anderen Anträge auch, unter dem Tagesordnungspunkt 11 ein, sondern stellte ihn den Mitgliedern so vor, als handle es sich um die Bekanntgabe einer vollzogenen Tatsache. Unter Ziffer 10. heißt es: "Abberufung von Andreas Chowanetz aus dem Vorstand".
Zum anderen fehlen bei diesem Antrag der Name des Antragstellers sowie die Begründung des Antrags.
. Der Versuch einer Korrektur (Februar 2005)
Die Vorstandsmitglieder Chowanetz, Richter und von Saldern wenden sich am 09.02.2005 in einem Brief an die beiden Vorsitzenden Schäfer und Ewald, sowie an ihre Vorstandskollegen.
Sie stellen u.a. den Antrag, die Tagesordnung der für den nächsten Tag angesetzten Vorstandssitzung um folgenden Punkt zu erweitern:
1. Änderung und Neubekanntgabe der Tagesordnung zur Mitgliederversammlung am 22.02.2005
Nach Punkt 8, Nr. 1 der Satzung des Schachclubs Starnberg obliege es dem Vorstand (siehe Punkt 7 der Satzung) die Tagesordnung für die Mitgliederversammlung aufzustellen. Die Tagesordnung zur Mitgliederversammlung sei nicht vom Vorstand beschlossen worden und der Zeitraum zwischen der Bekanntgabe per E-Mail am 07.02.2005 nach 17:00 Uhr sowie dem Versand der Einladungsbriefe an alle Mitglieder (Zugang am 08.02.2005) habe auch keinen Raum für eine entsprechende Abstimmung gelassen. Daher sei diese Tagesordnung nicht ordnungsgemäß aufgestellt worden und folglich ungültig.
Die Tagesordnung müsse somit neu aufgestellt und den Mitgliedern bekannt gegeben werden. Für die Neuaufstellung würde folgende Änderung vorgeschlagen:
Tagesordnungspunkt 10 sei ersatzlos zu streichen.
Begründung:
Dieser Punkt sei kein Tagesordnungspunkt des Vorstandes, sondern stamme aus einem Antrag zur Hauptversammlung. Er gehöre damit zu Nr. 11 der Tagesordnung und müsse daher keine gesonderte Erwähnung finden.
Die Anträge 2 bis 4 beschäftigen sich mit den Anträgen von Thomas Lochte zur Mitgliederversammlung und zeigen einmal mehr die Art und Weise, wie dieser mit der Wahrheit umgeht. Wir beschäftigen uns hier nicht weiter mit den beiden Schriftstücken und bitten den Leser bei Interesse die von Schäfer verschickten Anträge zur Mitgleiderversammlung und den Brief der Vorstandsmitglieder Chowanetz, Richter und von Saldern im Original einzusehen.
. Vereinsmitglieder wenden sich gleichfalls gegen das Vorgehen Schäfers (Februar 2005)
Vereinmitglieder stören sich gleichfalls an der Einladung zur Mitgliederversammlung, bzw. an der Tagesordnung.
So wendet sich das langjährige Vereinsmitglied Dr. Fincke in einen Brief vom 13.02.2005 an Schäfer.
Dr. Fincke mache sich ernste Sorgen um die Entwicklung des Schachclub Starnberg, vermutlich aber aus einem ganz anderen Blickwinkel und einer anderen Bewertung der Ereignisse, als Schäfer.
Zunächst bittet er Schäfer um Überprüfung und ggf. Berichtigung der Tagesordnung. Unter Punkt 10 (Abberufung von Andreas Chowanetz aus dem Vorstand) verstehe er eine vollzogene Tatsache. Falls es sich um den Antrag eines Mitgliedes handeln würde, gehöre der Antrag unter Punkt 11 mit Namen des Antragstellers und Begründung. Das sollte also ggf. korrigiert werden, da er sonst einen eklatanten Verfahrensfehler sehe.
Auch hier beschäftigen wir uns nicht weiter mit diesem Schriftstück und stellen dem Leser anheim, gegebenenfalls die Anträge von Dr. Fincke zur Mitgleiderversammlung im Original einzusehen.
. Vorstandssitzung vom 10.02.2005
Die Sitzung wurde, obwohl der 1. Vorsitzende Schäfer anwesend war, von Kurt Ewald geleitet.
Einziger Tagesordnungspunkt war der "Winklerbrief" und wie damit umzugehen sei. Wir berichteten oben bereits, dass der Vorstand ohne Gegenstimme beschloss, Winkler aufzufordern, sich auf der Mitgliederversammlung für den Brief zu entschuldigen oder den Club zu verlassen. Die Mitglieder seien hierüber durch einen Brief zu unterrichten.
Der schriftlichen Anträge der Vorstandsmitglieder Chowanetz, Richter und von Saldern vom Vortag kamen nicht auf die Tagesordnung. Es wurde auch nicht über die Anträge abgestimmt.
Das Protokoll (Schriftführer Dolch) vermerkt, dass einziger Tagesordnungspunkt der "Brief von Winkler" gewesen sei, um sogleich fortzufahren, dass die Sitzung um einige "Diskussionen" erweitert wurde und es "auch zu einer zusätzlichen Feststellung" gekommen sei.
Dolch hält diese "zusätzliche Feststellung" so fest:
Bezüglich der Einladung zur Mitgliederversammlung habe Herr Ewald das jahrelang praktizierte Einladungsverfahren, das auch dieses Jahr durchgeführt wurde, erläutert. In der Diskussion hätte es hierzu keine Einwendungen gegeben.
Der hier vom Protokoll erzeugte Eindruck, dass der Vorstand die Tagesordnung zur Mitgliederversammlung und damit die Einladung gebilligt hätte, ist unzuteffend.
Ein Teil des Vorstands hatte an diesem Punkt die Handhabung der Geschäftsordnung durch die Vorsitzenden zunehmend als "trickreich" empfunden und nahm diese deshalb nur noch verwundert hin.
Vorstandsmitglieder und Vereinsmitglieder hatten sich - nach den sich steigernden Attacken der Lochte-Clique und der offensichtlichen Zugehörigkeit der beiden Vorsitzenden zu dieser - entschlossen, bei Beibehaltung des Kurses von Ewald und Schäfer, den Club zu verlassen und einen neuen Club zu gründen. Es wurde darauf verzichtet, diese Reaktion anzukündigen, weil - so der überwiegende Tenor - eine Drohung "entweder - oder" vermieden werden sollte.
Chowanetz hielt diesen Weg grundsätzlich für falsch und plädierte für ein Verbleiben im Club und Offenlegung der Machenschaften.
. Schäfer und Lochte informieren die Presse (Februar 2005)
Am Donnerstag, den 10.02.2005 rief ein Herr Michael Baumgärtner, Mitarbeiter des Starnberger Merkurs bei Chowanetz an. Er erklärte, dass Matthias Schäfer "vom Brodeln im Vorstand" berichtet hätte und bat um eine Stellungnahme, was Chowanetz strikt ablehnte.
Am Wochenende, den 12./13. Februar erschien ein Artikel im Starnberger Merkur.
Aus dem Artikel ist unschwer zu entnehmen, dass Schäfer und Lochte Herrn Baumgärtner informierten.
. Schäfer verteidigt seine "Pressearbeit" (Februar 2005)
Mit Schreiben an die Vorstandsmitglieder vom 12.02.2005 verteidigt Schäfer seine Pressearbeit. Originalton Schäfer: "Ich möchte klarstellen, dass ich als Vorsitzender selbstverständlich befugt bin, auf Anfrage (!!) der Presse zu reagieren. Wenn nicht ich, wer sonst??"
. Starnberger SZ berichtet (Februar 2005)
Am 20.02.2005 rief ein Herr Peter Haacke von der Starnberger SZ bei Chowanetz an. Die Zeitung sei von der Merkur-Story über die Streitereien im Schachclub informiert und mehrfach gefragt worden, warum die SZ nicht berichte. Nach dieser Einleitung bat er um eine Stellungnahme von Chowanetz. Dieser lehnte jede Stellungnahme ab, da seiner Meinung nach jeder Bericht über Streit dem Schachclub schade. Chowanetz kam damit auch Bitten aus dem Vorstand nach, sich gegenüber der Presse rigoros zurückzuhalten.
Am 22.02.2005, dem Tag der Mitgliederversammlung erscheint folgender Artikel in der Starnberger SZ.
. SZ druckt Leserbrief von Bernd Salvermoser (Februar 2005)
Ebenfalls am 22.02.2005 druckt die Starnberger SZ einen Leserbrief von Bernd Salvermoser ab. Bernd Salvermoser war lange Zeit Spitzenspieler des Schachclubs und hatte den Club wegen eines Streits mit Thomas Lochte im Jahr 2002 verlassen.
. Mitgliederversammlung am 22.02.2005 beruft Chowanetz ab
Die Mitgliederversammlung berief Chowanetz ab.
Im Anschluß legten die Vorstandsmitglieder Richter, von Saldern und Scheidl ihre Ämter nieder. Mehrere Anwesende verließen die Versammlung. Die verbliebenen Vorstandmitglieder Dolch, Ewald und Schäfer waren von dieser Reaktion sichtlich überrascht. Das zukünftige Vorstandsmitglied Winkler gesellte sich bei der nun folgenden Beratung sogleich hinzu. Er sollte kaum ein Jahr später zweiter Vorsitzender sein.
. Zahlreiche Mitglieder, darunter Chowanetz, verlassen den Schachclub (Februar 2005)
In den folgenden Tagen verließen zahlreiche Mitglieder, darunter auch Chowanetz, den Club.
Die Kündigung des langjährigen Mitglieds Dr. Ulrich Fincke vom 23.02.2005 gab kurz und prägnant die Beweggründe wieder:
Er schrieb an den Vorsitzenden Schäfer, dass er "aus moralischen Bedenken gegen den jetzigen Vorstand und als Ausdruck gegen die Machenschaften im Schachclub Starnberg" seine Mitgliedschaft mit sofortiger Wirkung kündige.
. Ein neuer Schachclub im Landkreis (Februar 2005)
Unter Mitwirkung der ehemaligen Vorstandsmitgliedern Mayr, Richter, von Saldern und Scheidl wurde der Schachclub "Schachfreunde Starnberger See e.V." in Tutzing gegründet.
Man hatte Chowanetz weder an den Vorbereitungen beteiligt noch zur eigentlichen Gründung eingeladen, sondern ihm durch Dr. Fincke zu verstehen gegeben, dass sein Name durch den Streit der letzten Jahre zu stark belastet sei, er aber gerne nach dem Verstreichen einer gewissen Zeit hinzukommen könne.
Es gesellten sich rasch neue Mitglieder hinzu. Darunter sind auch mehrere starke Spieler aus der 1. und 2. Mannschaft des alten Clubs, zum Teil auch solche, die den Schachclub Starnberg 1920 e.V. (ausnahmslos wegen Auseinandersetzungen mit Thomas Lochte) im Laufe der Jahre verlassen hatten.
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