GESCHICHTE

"FREIE" BEWEISWÜRDIGUNG DOKUMENTENVERZEICHNIS

Die ganze Geschichte
Ein königliches Spiel?
Dieser Bericht zeichnet das Geschehen im Schachclub Starnberg
im Zusammenhang mit den Streitereien Chowanetz/Schäfer und Chowanetz/Lochte nach
und gibt Einblicke hinter die Kulissen,
die die Spaltung des Schachclubs verständlicher werden lassen.
Kapitel 1
Um schnellere Ladezeiten für langsame Internetverbindungen zu ermöglichen, ist dieser Bericht in 4 Kapitel aufgeteilt.
Kapitel 1
Es beginnt mit einem Freundschaftsspiel
Der Zeitungsartikel vom 24.09.2001
Ein Anruf an Schäfer (September 2001)
Ein Anruf an Lochte (September 2001)
Ostrowski bestätigt: Kein Remis-Angebot (Oktober 2001)
Lochte benennt einen "falschen Zeugen" (Oktober 2001)
Chowanetz sucht Hilfe beim Vereins-Vorsitzenden (Oktober 2001)
Schäfers vergebliche Richtigstellung (Oktober 2001)
Chowanetz bittet Schäfer um Zurückhaltung (Oktober 2001)
Der Zeitungsartikel vom 19.10.2001
Chowanetz ist verärgert (Oktober 2001)
Dr. Strecker versucht zu schlichten (Oktober 2001)
Die Formulierung von Schäfer? Lochte beharrt (19. Oktober 2001)
Chowanetz ruft den Chefredakteur an (19. Oktober 2001)
Chowanetz besucht den Chefredakteur (Oktober 2001)
Der 3. Zeitungsartikel von Schäfer (Oktober 2001)
Chowanetz hat Skrupel (November 2001)
Chowanetz kündigt an, sich anderweitig Hilfe zu holen (November 2001)
Chowanetz lässt Unterlassungserklärung schicken (November 2001)
Lochte und Schäfer ragieren nicht (November 2001)
Chowanetz erstattet Anzeige (November 2001)
Das Verfahren Chowanetz gegen Schäfer (Februar 2002)
Lochte verweigert sich auch dem amtlichen Schlichtungsversuch (Frühjahr 2002)
Chowanetz klagt gegen Lochte vor dem Amtsgericht Starnberg (Juni 2002)
Ein Sturm bricht los (Juni 2002)
Der Vorsitzende Dr. Strecker leitet Ausschlussverfahren ein (Juli 2002)
1. Vorstandssitzung Ausschlussverfahren gegen Chowanetz (Juli 2002)
Chowanetz reicht Schäfer die Hand (Juli 2002)
Chowanetz verteilt "Schwarze Mappe" (Juli 2002)
Chowanetz erwidert Lochtes Vorbringen (Juli 2002)
Schäfer entschuldigt sich (Juli 2002)
Schäfer unterbreitet "Vorschlag" (Juli 2002)
2. Vorstandssitzung Ausschlussverfahren gegen Chowanetz (Juli 2002)
Vorstandserklärung im Internet und am "Schwarzen Brett" (September 2002)
Chowanetz reklamiert die falschen Tatsachenbehauptungen (September 2002)
Die wahrheitswidrige Vorstandserklärung wird entfernt (September 2002)
Kapitel 2
Das Verfahren Chowanetz Lochte I. Instanz (Juni 2002)
Resümee der juristischen Auseinandersetzung
Chowanetz hält inne
Kapitel 3
2. Instanz bestätigt Urteil (November 2003)
Lochte kündigt "Rausschmiss" von Chowanetz an (November 2003)
Der Vorstand "signalisiert" angeblich (Oktober 2003)
Friedensvereinbarung (Anfang 2004)
Neuer Vorstand im Früjahr 2004
Vorstandsarbeit 2004
Ein "ab-mahnender" Brief von Thomas Lochte (November 2004)
Der Brief wird an Lochte zurückgegeben (Januar 2005)
Ein Riss wird im Vorstand sichtbar (2004/ 2005)
Es knirscht auch anderweitig (Januar 2005)
Schäfer verleumdet Chowanetz abermals (Dezember 2004)
Chowanetz fordert von Schäfer Unterlassung (Dezember 2004)
Schäfer spricht von Nötigung (Dezember 2004)
Kapitel 4
Chowanetz belegt seine Ausgaben (Dezember 2004)
Schäfer unterschreibt Unterlassungserklärung (Dezember 2004)
Chowanetz verzichtet auf die Strafbewährung (Dezember 2004)
Schäfer stellt Antrag auf einen Verweis (Dezember 2004)
Schäfers Antrag auf einen Verweis wird abgelehnt (Dezember 2004)
Was hatte es mit dem ominösen Aushang auf sich ?
Chowanetz stellt das neue Logo vor (Januar 2005)
Das Winkler-Pamphlet (Januar 2005)
Vorstandssitzung zum Winklerbrief (Februar 2005)
Mayr spricht mit Winkler (Februar 2005)
Eine "eigenwillige" Ladung zur Mitgliederversammlung (Februar 2005)
Anträge zur Mitgliederversammlung (Februar 2005)
Der Versuch einer Korrektur (Februar 2005)
Vereinsmitglieder wenden sich gleichfalls gegen das Vorgehen Schäfers (Februar 2005)
Vorstandssitzung vom 10.02.2005
Schäfer und Lochte informieren die Presse (Februar 2005)
Schäfer verteidigt seine "Pressearbeit" (Februar 2005)
Starnberger SZ berichtet (Februar 2005)
SZ druckt Leserbrief von Bernd Salvermoser (Februar 2005)
Mitgliederversammlung am 22.02.2005 beruft Chowanetz ab
Zahlreiche Mitglieder, darunter Chowanetz, verlassen den Schachclub (Februar 2005)
Ein neuer Schachclub im Landkreis (Februar 2005)
. Es beginnt mit einem Freundschaftsspiel

Am 21.9.2001 fand ein sogenannter "Vergleichskampf" zwischen dem Schachclub Starnberg und dem Schachklub Ebersberg/Grafing statt.

Andreas Chowanetz (Schachclub Starnberg) verlor seine Partie gegen Jan Ostrowski (Schachklub Grafing/Ebersberg). Thomas Lochte amtierte im Rahmen des Vergleichskampfes als Spielleiter und führte als solcher den sogenannten Spielberichtsbogen, in dem die Ergebnisse der einzelnen Partien eingeschrieben worden sind.

Thomas Lochte trug als Ergebnis des Spiels zwischen Chowanetz und Ostrowski zunächst "Remis" in den Spielberichtsbogen ein. Lochte wurde kurz darauf von Mitspielern auf seinen Irrtum hingewiesen. Darauf begab sich Lochte zu Chowanetz, der sich zwischenzeitlich mit Ostrowskis in einem Nebenraum aufhielt und stellte Chowanetz zur Rede, wieso er (Chowanetz) denn trotz eines Remisangebotes seines Gegners das Spiel aufgegeben habe.

Chowanetz wie auch sein bei diesem Gespräch anwesender Gegner, Herr Ostrowski, stellten daraufhin gegenüber Thomas Lochte den Sachverhalt sofort richtig und erklärten Lochte, daß es ein Remisangebot von Ostrowski nie gegeben habe.(Siehe Schreiben des Herrn Ostrowski vom 01.10.01) Dennoch, so erklärte Schäfer, ein Clubmitglied, Pressereferent und späterer 1. Vorsitzende des Schachclubs, behauptete Lochte ihm gegenüber im Anschluß an diese Richtigstellung - und somit wider besseren Wissens - genau diesen Sachverhalt.

. Der Zeitungsartikel vom 24.09.2001

Der Vorwurf Lochtes an Chowanetz, warum er denn das angebotene Remis ausgeschlagen habe, fand sich, trotz der Richtigstellung, anschließend am 24.9.2001 nahezu wortgleich in der Zeitung wieder. (Verfasser: Matthias Schäfer)

U.a. ist dort folgender Text zu lesen:
. Ein Anruf an Schäfer (September 2001)
Am 29.09.2001 rief Chowanetz, nachdem er Kenntnis vom Artikel hatte, Matthias Schäfer an. Chowanetz war Schäfer freundschaftlich verbunden. Schäfer hatte ihm längere Zeit privaten Schachunterricht erteilt.
Matthias Schäfer, der den Artikel für den Starnberger Merkur geschrieben hatte, erklärte Chowanetz auf Anfrage:
Die Information und die Formulierung hätte er von Thomas Lochte erhalten. Er bedauere, dass er die Information nicht, etwa durch einen Anruf, auf seinen Wahrheitsgehalt überprüft habe. Die angebotene schriftliche Schilderung des tatsächlichen Sachverhalts, sowohl eine Schilderung von Chowanetz als auch eine Schilderung Ostrowskis, benötige er nicht. Er hatte auf die Information von Thomas Lochte vertraut. In seinem nächsten Artikel werde er die Falschmeldung richtig stellen.
. Ein Anruf an Lochte (September 2001)

Nach dem Gespräch mit Matthias Schäfer, erkundigte sich Chowanetz bei Thomas Lochte.

Dieser bestritt nicht, die Falschmeldung an Schäfer weitergegeben zu haben und beharrte darauf, mit eigenen Augen gesehen zu haben, dass Chowanetz ein Remisangebot abgelehnt habe.
Chowanetz erklärte ihm, daß er den Vorfall nicht auf sich beruhen lassen könne, sondern eine Richtigstellung gegenüber der Zeitung, sowie eine schriftliche Entschuldigung erwarte. Darauf erwiderte Lochte, Chowanetz könne ihn mal... und hängte auf.
. Ostrowski bestätigt: Kein Remis-Angebot (Oktober 2001)
Mit Schreiben vom 01.10.2001 bestätigte Ostrowski den hier geschilderten Ablauf des Abends. Es habe kein Remisangebot gegeben.
. Lochte benennt einen "falschen Zeugen" (Oktober 2001)
Was hatte es mit der falschen Zeugenbenennung auf sich?
Am Abend des 05.10.2005 nannte Lochte den ehemaligen Vorsitzenden des Schachclubs, Herrn Kurt Ewald, als Zeugen. Dieser, so Lochte, hätte gleichfalls beobachtet, dass Chowanetz ein angebotenes Remis ausschlug und somit auf seiner Niederlage bestanden hätte.
Ewald dementierte freilich gegenüber Chowanetz, derartiges bestätigen zu können.
Thomas Lochte lehnte es bis weit in das folgende Jahr hinein strikt ab, sich von seiner falschen Information zu distanzieren. Nachdem sein Versuch gescheitert war, seine angebliche Beobachtung eines abgelehnten Remis durch eine falsche Zeugenaussage zu stützen und Chowanetz in die Ecke des Lügners zu drücken, argumentierte er in der Folgezeit, seine Äußerungen entsprächen seiner subjektiven Wahrnehmungen über das Ende der Partie von A. Chowanetz, die einem Schiedsrichter zugestanden werden müssen. Später dann wird er behaupten, er hätte nie von einem Remis gesprochen und alles müsse ein Missverständnis sein. (Siehe hierzu die Zusammenfassung "Verhalten Lochtes")
. Chowanetz sucht Hilfe beim Vereins-Vorsitzenden (Oktober 2001)
Am 05.10.2001, nachdem Lochte sich dazu hinreißen ließ, in Anwesenheit mehrere anderer Schachspieler einen falschen Zeugen zur Stützung seiner unwahren und wider besseren Wissens verbreiteten Falschmeldung zu nennen, wendete sich Chowanetz mit einem Brief an den Vereinsvorsitzenden Dr. Strecker. Er stellte das Geschehen dar. Unter anderem schrieb er:
"...es ist mir bei allem Bemühen nach Mäßigung nicht möglich, diese üble Nachrede, die mich mit Hilfe von unwahren Behauptungen als kuriosen Kauz zeichnet, hinzunehmen. Thomas Lochte gab diese Information in seiner Funktion als Spielleiter des Schachclub Starnberg einem Vertreter der Presse. Ich gehe davon aus, dass ihm sehr wohl klar war, dass diese Falschmeldung in der Zeitung veröffentlicht wird. Seine Uneinsichtigkeit und sein Beharren auf seiner unhaltbaren Unwahrheit vereinfacht die Situation nicht. Mir liegt in Hinsicht auf eine von mir immer angestrebte kameradschaftlichen Clubatmosphäre daran, die Situation nicht eskalieren zu lassen. Vielleicht siehst Du hier einen Ausweg."
. Schäfers vergebliche Richtigstellung (Oktober 2001)

Etwa Mitte Oktober berichtete Schäfer an Chowanetz, dass eine von ihm geschriebene Richtigstellung des Sachverhalts in der letzten Berichtestattung über den Club, von seinem Abteilungsleiter (Sport-Redakteur) gestrichen worden sei. Er sehe sich außerstande, hier noch etwas zu unternehmen.

. Chowanetz bittet Schäfer um Zurückhaltung (Oktober 2001)
Kurz vor der Jahreshauptversammlung im Oktober 2001 unterhielt sich Chowanetz mit Schäfer. Dabei merkte Schäfer hinsichtlich der Versammlung an, dass es da wohl heiß hergehen werde. Chowanetz bat Schäfer, das Thema Chowanetz/Lochte nicht unnötig aufzubauschen. Dies geschah im stillen Einvernehmen mit dem Vorsitzenden. Dr. Strecker hatte darum gebeten, diesen Streit aus dem Club herauszuhalten.
Zu dieser Zeit war bereits durch einen eskalierten Streit mächtig Unruhe im Verein, an dem abermals Thomas Lochte - hier mit Bernd Salvermoser - beteiligt war, als dessen Ergebnis später der Austritt Salvermosers aus dem Club stand.
. Der Zeitungsartikel vom 19.10.2001

Obwohl Chowanetz Schäfer auch durch Vorlage des Schreibens des Herrn Ostrowski nachwies, dass er insoweit einer Fehlinformation aufgesessen war, nahm Schäfer in seiner weiteren Berichterstattung über die Aktivitäten des Schachclub Starnberg dies nicht zum Anlass, seine Falschmeldung richtig zu stellen.

Am 19.10.2001 wurde vielmehr im Starnberger Merkur wiederum ein von Schäfer verfasster Artikel veröffentlicht, in dem im Rahmen der Vorschau auf die Mitgliederversammlung des Schachclubs Starnberg ohne nähere Erklärung auf das Aufeinandertreffen der zerstrittenen Vereinsmitglieder Thomas Lochte und Andreas Chowanetz hingewiesen wurde (dieser Streit bezog sich wiederum auf die Fehlinformation, die Herr Lochte Herrn Schäfer gegeben hatte).
. Chowanetz ist verärgert (Oktober 2001)
Chowanetz war über diesen Artikel verärgert.
Schäfer hatte sich über die Bitte von Chowanetz, die Sache "auf kleiner Flamme" zu halten, hinweggesetzt und war mit der Geschichte erneut unnötig reißerisch in die Öffentlichkeit gegangen. Der Streit Chowanetz/Lochte fand im Übrigen auf der Hauptversammlung - von ein, zwei Bemerkungen abgesehen - kaum Erwähnung. Thomas Lochte widmete sich ganz dem Streit mit Bernd Salvermoser.
. Dr. Strecker versucht zu schlichten (Oktober 2001)
Zwischen dem 05.10.2001 und dem 19.10.2001 unternahm der Vorsitzende des Schachclubs, Dr. Strecker, diverse Schlichtungsversuche.
So schlug er u.a. folgendes vor:

1. Lochte widerruft die Behauptung, Chowanetz hätte ein Remis-Angebot erhalten und nicht angenommen.

2. Lochte entschuldigt sich für sein Verhalten (u.a. Weiterleiten an die Presse, Nennung von Zeugen, die keine sind), das aus der Sicht von Chowanetz zu einer falschen Darstellung des Sachverhalts und zu Beleidigungen seiner Person führte.

Dr. Strecker schlug folgende Vorgehensweise vor:

1.

Lochte und A. Chowanetz stellen ihre Positionen schriftlich dar.

2.

Herr Nagel (ein juristisch gebildetes Clubmitglied) führt eventuell noch Gespräche mit den Betroffenen und bewertet diese Darstellungen aus rechtlicher Sicht.
3. Anhand dieser Bewertung (eventuell ein fiktiver Schiedsspruch) können beide Betroffenen frei über ihr weiteres Vorgehen entscheiden.
Dr. Strecker hoffte, dass so ein internes Verfahren den Streit beenden hilft.
Chowanetz unterstützte diesen, sowie alle anderen internen und externen Schlichtungsversuche ausnahmslos (bis Juni des folgenden Jahres) soweit sie nicht gar von ihm selbst initiiert worden waren. Thomas Lochte verweigerte sich bis zuletzt jedem einzelnen Schlichtungsversuch ohne jede Begründung. (Siehe Zusammenfassung aller Schlichtungsversuche)
Eine einzige Erklärung von Thomas Lochte hätte völlig genügt. Kein Gericht wäre bemüht worden.
Dr. Strecker informierte Lochte und teilte ihm mit, dass Chowanetz rechtliche Schritte gegen ihn erwägen würde und er (Strecker) sich mit Chowanetz einig sei, dass erst versucht werden sollte, das Problem intern zu lösen.
. Die Formulierung von Schäfer? Lochte beharrt (19. Oktober 2001)
Am 18.10.2001 verständigte Dr. Strecker Chowanetz, dass Lochte in Abrede stelle, die Formulierung in dem Artikel sei von ihm (Lochte) und sich demnach hiervon auch nicht distanzieren könne.
Die Behauptung, dass sowohl der Inhalt als auch die Formulierung des beanstandeten Satzes von Thomas Lochte stammen, behauptete Matthias Schäfer bis hierhin nicht nur gegenüber Chowanetz, sondern auch gegenüber seinem damaligen Vorgesetzten beim Münchner Merkur, dem Chef-Redakteur Herrn Müller-Wendlandt.
Am 19.10.2001 telefonierte Chowanetz mit Schäfer. Entgegen seiner ursprünglichen Auskunft behauptete er plötzlich Chowanetz gegenüber hier erstmals, dass die Formulierung nicht von Lochte stamme, sondern von ihm, Schäfer, selbst.
Ob er denn nun den falschen Inhalt der Nachricht dementiere, wollte Chowanetz von Schäfer wissen. Solange der Schiedsrichter (also Lochte) bei seiner Sicht der Dinge bleibe, würde nicht dementiert, gab Schäfer ihm zur Antwort.
. Chowanetz ruft den Chefredakteur an (19. Oktober 2001)
Daraufhin rief Chowanetz den Chefredakteur, Herrn Mueller-Wendlandt an. Er wollte von ihm wissen, warum trotz des von ihm zwischenzeitlich vorgelegten Briefs des Herrn Ostrowskis vom 01.10.2001, der eine Falschinformation durch Thomas Lochte beweise, keine Richtigstellung erfolge. Bei dieser Gelegenheit streiften sie das Thema, von wem denn nun die Formulierung der streitgegenständlichen Behauptung stamme. Herr Müller-Wendlandt war sehr erstaunt, als er von Chowanetz erfuhr, dass Schäfer soeben die Formulierung auf seine Kappe genommen hatte. Auch er war von Matthias Schäfer dahingehend informiert gewesen und die ganze Zeit auch in dieser Meinung belassen worden, dass der Inhalt und die Formulierung von Lochte stammten.
(Dieser Sachverhalt wurde vorgetragen im Brief Chowanetz an das AG Starnberg vom 08.01.2003, Seite 3, Ziffer 3.4)
. Chowanetz besucht den Chefredakteur (Oktober 2001)
Am 24.10.2001 besuchte Chowanetz den Chefredakteur des Starnberger Merkurs, Herrn Müller-Wendlandt. Schäfer wurde hinzugebeten. Da der Redaktion neben der Schilderung von Chowanetz auch der Brief Ostrowski vorlag, stand für Müller-Wendlandt fest, dass es kein Remisangebot gegeben hat. Er drang bei Schäfer auf eine Richtigstellung. Schäfer ergriff Partei für Lochte. Hier stünde Aussage gegen Aussage und letztendlich zähle das Wort des Schiedsrichters. Dies hätte er auf einem Seminar zur Schiedsrichterausbildung gelernt. Müller-Wendlandt empörte sich: Wenn zwei Spieler einen Sachverhalt gleich schildern (Chowanetz und Ostrowski), sei dies nicht Aussage gegen Aussage. Dies hätte man bei der Konferenz schon lang und breit erörtert.
. Der 3. Zeitungsartikel von Schäfer (Oktober 2001)
Auch in seinem, wiederum im Starnberger Merkur veröffentlichten, 3. Artikel über die Jahresversammlung des Schachclubs stellte Matthias Schäfer den Sachverhalt nicht eindeutig richtig. Er gab vielmehr eine Sachdarstellung, die den Eindruck erweckt, als sei unklar, ob die von ihm in seinem Artikel vom 24.09.2001 veröffentlichte Version, die auf die Information des Herrn Lochte zurückgeht, zuträfe, oder die Version, die die unmittelbar beteiligten Schachspieler, also Andreas Chowanetz und der Jan Ostrowski, gegeben haben. Schäfer verkennt in diesem Artikel, dass es hier nicht um "Meinungen" geht, also um subjektive Wertungen, sondern um einen objektiv feststehenden Sachverhalt. Letztlich hielt Schäfer in diesem Artikel an seiner ursprünglichen Sachdarstellung fest und erläutert lediglich, dass Chowanetz, wie auch Ostrowski diese Sachdarstellung bestreiten.
Naheliegend wäre hier gewesen, dass Schäfer sich von seiner bisherigen, auf Herrn Lochte zurückgehenden Sachdarstellung distanziert hätte und so die Sache aus der Welt geräumt hätte.
. Chowanetz hat Skrupel (November 2001)
Chowanetz war unsicher, wie er sich weiter verhalten sollte.
Er war stark verärgert über das Beharren Lochtes auf sein angeblich beobachtetes Ausschlagen eines Remisangebot und der Unterstützung durch Schäfer in Form der Pressearbeit. Das "hilflose Agieren" des damaligen Vorsitzenden Dr. Strecker in dieser Sache und dessen einmal gegenüber Chowanetz geäußerter Fatalismus dem Verhalten Lochtes und Schäfers gegenüber, kränkte Chowanetz.
Er beriet sich mit einem langjährigen "Schachfreund" aus dem Club. Dieser hatte vor nicht allzulanger Zeit im Zuge einer Auseinandersetzung juristische Schritte gegen Lochte erwogen und riet Chowanetz, sich diese Geschichte nicht bieten zu lassen. Lochte hätte sich die letzten Jahre quer durch den Club gestritten. Das Maß sei voll. Es sei an der Zeit, Lochte energisch entgegenzutreten - gegebenenfalls auch juristisch.
Chowanetz schwankte. Schließlich entschied er sich, auch juristisch Widerstand zu leisten.
. Chowanetz kündigt an, sich anderweitig Hilfe zu holen (November 2001)
Am 26.11.2001, Chowanetz hatte über einen Monat ergebnislos auf den Erfolg einer Schlichtung gewartet, teilte er mit einer E-Mail Dr. Strecker mit, daß er nunmehr beabsichtige, sich anderweitig Hilfe zu suchen, da "meine Versuche, diese unschöne Angelegenheit innerhalb des Clubs einvernehmlich beizulegen, offensichtlich scheiterten."
. Chowanetz lässt Unterlassungserklärung schicken (November 2001)
Mit Schreiben vom 28.11.2001 forderte RA Berger im Auftrag von Chowanetz Herrn Lochte und Herrn Schäfer auf, eine beigefügte Unterlassungserklärung bis 06.12.2001 zu unterschreiben. Die Erklärung hatte zum Inhalt, dass sowohl Lochte als auch Schäfer zukünftig nicht mehr behaupten werden, Chowanetz habe im Rahmen eines Schachvergleichskampfes trotz eines Remisangebots seines Gegners auf die eigene Niederlage bestanden.
. Lochte und Schäfer ragieren nicht (November 2001)
Schäfer reagierte nicht und Lochte in einem anderen Sinn.
Er las bei einer Schachveranstaltung die Unterlassungserklärung belustigt vor und kommentiert sie.
. Chowanetz erstattet Anzeige (November 2001)
Chowanetz erstattete Anzeige gegen Schäfer und Lochte wegen übler Nachrede und Verleumdung. Schäfers Aussagen bei einer polizeilichen Vernehmung sind in einem Protokoll festgehalten. Beide Ermittlungsverfahren werden später mangels öffentlichen Interesses eingestellt.
. Das Verfahren Chowanetz gegen Schäfer (Februar 2002)
Das Verfahren Chowanetz gegen Schäfer - vom Schachclub kaum beachtet - begann mit der Klageerhebung am 02.01.2002 und endete durch die Abgabe der geforderten Unterlassungserklärung am 19.02.2002 durch Schäfer. Die Kosten des Verfahrens gingen zu alleinigen Lasten Schäfers. Mit Beschluss vom 12.06.2002 begründete das Gericht dies u.a. damit, dass er (Schäfer) Anlass zur Klageerhebung gab und ohne die im Schriftsatz vom 19.2.2002 nach Klagezustellung erstmals abgegebene Unterlassungserklärung kostenpflichtig zur Unterlassung nach dem Klageantrag verurteilt worden wäre. Die Einzelheiten diese Verfahrens mit den dazugehörenden Dokumenten sind im "Prozess Chowanetz gegen Schäfer" zusammengefasst.
. Lochte verweigert sich auch dem amtlichen Schlichtungsversuch (Frühjahr 2002)
Am 14.01.2002 wurde vom Rechtsanwalt Klaus Berger durch Antrag auf Durchführung einer Schlichtung ein amtliches Schlichtungsverfahren eingeleitet. Hierin beantragt er, Lochte zur Abgabe einer strafbewehrten Erklärung zu veranlassen, in der er sich verpflichtet, es zu unterlassen, die Behauptung aufzustellen und/oder zu verbreiten, der Antragsteller habe im Rahmen eines Schachvergleichskampfes trotz eines Remisangebots seines Gegners auf der eigenen Niederlage bestanden.
Chowanetz bat Rechtsanwalt Berger in einer E-Mail vom 16.01.2002 den Schlichtungsantrag dahingehend zu ergänzen, Lochte zum schriftlichen Widerruf seiner falschen Behauptung aufzufordern und erklärte abschließend, dass sich ein etwaiger folgender Prozess inhaltlich nicht vom Schlichtungsbegehren unterscheiden sollte.
Am 17.01.2002 ergänzte Rechtsanwalt Berger den Schlichtungsantrag dahingehend, das Schlichtungsverfahren auch mit dem Ziel durchzuführen, Lochte zur Abgabe einer schriftlichen Widerrufserklärung zu veranlassen.
Thomas Lochte war weder zu dem ersten Schlichtungstermin am 14.3.2002 noch zum zweiten Schlichtungstermin am 30.4.2002 erschienen. Zwar hatte er sich in der Gütestelle telefonisch gemeldet und bei dieser Gelegenheit der Schlichterin Frau Rechtsanwältin Margot Hölzl erklärt, dass sich Chowanetz und Ostrowski am Ende ihrer Partie die Hand gereicht hätten. Dies hätte nur als Remisvereinbarung gedeutet werden können. Er, Lochte, würde sich hier, im Gegensatz zu Chowanetz und Ostrowski, als international erfahrener Spieler und rutinierter Spielleiter auskennen.
Die Schlichtung blieb wegen des Nichterscheinens von Lochte auch hier erfolglos. Nachzulesen in dem von der Schlichterin Rechtsanwältin Margot Hölzl aus Starnberg ausgestellten Zeugnis über einen erfolglosen Schlichtungsversuch vom 14.05.2002.
. Chowanetz klagt gegen Lochte vor dem Amtsgericht Starnberg (Juni 2002)
Am 07.06.2002 ließ Chowanetz beim Amtsgericht Starnberg Klage erheben mit dem Ziel, dass Lochte sich vepflichtet, es zu unterlassen, die falsche Behauptung aufzustellen, Chowanetz habe ein angebotenes Remis abgelehnt und auf der eigenen Niederlage bestanden.
Die Klage wird nach Intervention von Chowanetz von Rechtsanwalt Berger mit Schreiben vom 23.07.2002 in Wiederholung der Prozedur beim Schlichtungsverfahren nachträglich um das Verlangen erweitert, Lochte möge seine falsche Behauptung schriftlich widerrufen.
Bevor wir nun den Prozess weiter unten in den wesentlichen Punkten wiedergeben, wollen wir einen Blick darauf werfen, was unmittelbar nach der Klageerhebung im Schachclub geschah.
. Ein Sturm bricht los (Juni 2002)
Am 08.06.2002 verschickte Thomas Lochte eine E-Mail an den Vorstand und Mitglieder des Clubs. Darin schrieb er, dass es nun so weit sei: Chowanetz klage. Er behalte sich vor, mit Wirkung vom 12.07.02 sein Amt als 1. Spielleiter zur Verfügung zu stellen und gleichzeitig den Verein zu verlassen. Er kündigte an, dass er möglicherweise einen Antrag auf Vereinsausschluss von Chowanetz auf den Weg bringen würde.
Ging der Prozess Chowanetz/Schäfer noch sang- und klanglos durch den Club, begann nun ein anderer Ton.
. Der Vorsitzende Dr. Strecker leitet Ausschlussverfahren ein (Juli 2002)
Nachdem Thomas Lochte durch "Einzelgespräche" bei Mitgliedern des Vorstandes um Stimmen für einen Ausschluss Chowanetz aus dem Club warb, leitete der Vorsitzende Dr. Gerhard Strecker am 11.07.2002 ein förmliches Ausschlussverfahren gegen Chowanetz ein.
In einer E-Mail vom 11.07.2002 erklärt er dem Vorstand, Lochte und Chowanetz, dass T. Lochte beabsichtige einen Antrag auf Vereinsausschluss von A. Chowanetz stellen. Unabhängig davon, ob der Antrag explizit gestellt sei oder nicht, möchte er ein sauberes, satzungskonformes Verfahren einleiten. Das sehe wie folgt aus:
26.7.2002 Vorstandssitzung:T. Lochte gibt seine Begründung für einen Vereinsausschluss von A.Chowanetz.
Das Protokoll der Sitzung wird A.Chowanetz zugestellt.
2.8.2002 weitere Vorstandssitzung: A. Chowanetz bekommt Gelegenheit, zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen.
Danach berät der Vorstand fällt eine Entscheidung bezüglich des Antrags und begründet diese beiden Parteien gegenüber schriftlich.
Während des gesamten Verfahren würde T.Lochte seine Rolle als Vorstandsmitglied nicht wahrnehmen.

Einwände zu Vorgehen und Terminen erbitte er an sich.

. 1. Vorstandssitzung Ausschlussverfahren gegen Chowanetz (Juli 2002)
Am 12.07.2002 findet eine Vorstandssitzung bezüglich des Antrag von Thomas Lochte statt, Andreas Chowanetz wegen "vereinsschädigendem" Verhalten aus dem Verein auszuschließen.
Über die Vorstandssitzung wurde ein Protokoll angefertigt.
Ausweislich dieses Protokolls des Schachclubs vom 12.07.2002 argumentierte Lochte hier folgendermaßen:
"Aus seiner Sicht (Thomas Lochte Anm.d.Red.) ist es für einen Verein nicht akzeptabel, dass Klagen gegen seine Funktionsträger erhoben werden, die bei Wettkämpfen vor Ort Entscheidungen zu treffen haben. Seine Äußerungen (Lochte Anm.d.Red.) entsprachen seiner subjektiven Wahrnehmungen über das Ende der Partie von A. Chowanetz, die einem Schiedsrichter zugestanden werden müssen. "
Zur weiteren Begründung hinterlegt Thomas Lochte zum Protokoll eine Anlage ohne Datum mit dem Titel: Ausführungen von T. Lochte zu dem Vorwurf "öffentlichkeitswirksame Attacken"
Zwei "blaue Balken" weiter unten in dem hier vorliegenden Bericht - bei der Überschrift: "Chowanetz erwidert Lochtes Vorbringen" - werden, zur Verbesserung der Übersichtlichkeit, Lochtes Angriffe aus dem Protokoll und seiner "Anlage" den Antworten von Chowanetz gegenübergestellt.
. Chowanetz reicht Schäfer die Hand (Juli 2002)
Mit Schreiben vom 12.07.2002 versuchte Chowanetz eine Aussöhnung mit Schäfer einzuleiten.
. Chowanetz verteilt "Schwarze Mappe" (Juli 2002)
Am 15.07.2002 verteilte Chowanetz eine Mappe an Mitglieder des Vorstands des Schachclubs. Die Mappe enthält:
1. Verfahren Chowanetz / Schäfer
Die drei ominösen Zeitungsartikel
Das Schreiben des Amtsgerichts Starnberg vom 18.06.2002
Das Schreiben Chowanetz an Schäfer vom 12.07.2002
2. Verfahren Chowanetz / Lochte
Überlegungen zum Recht
Chronologie des Streits mit Thomas Lochte (bis dato)
Anlagen
. Chowanetz erwidert Lochtes Vorbringen (Juli 2002)
Mit Schriftsatz vom 20.07.2002 geht Chowanetz Punkt für Punkt auf die Begründung des Ausschlussantrags wegen Vereinsschädigendes Verhalten von Lochte ein.
Durch die Gegenüberstellung der Vorwürfe Lochtes und die Erwiderung von Chowanetz wird exemplarisch das Verhalten der Kontrahenten deutlich.
Zum Teil sind Erwiderungen von Chowanetz gekürzt.
In der Vorstandssitzung trägt Thomas Lochte laut Protokoll folgendes vor: O In seiner Stellungnahme äußert sich Chowanetz:
o
Chowanetz habe wegen der Äußerungen von T. Lochte über das Ende der Chowanetz-Partie im Freundschaftskampf gegen Ebersberg beim Amtsgericht Starnberg am 11.6.02 Klage auf Unterlassung gegen T. Lochte erhoben. T. Lochte sei Spielleiter des Vereins und agierte in dem Vergleichskampf als Schiedsrichter. Er wundere sich darüber, dass er hier mit einem Antrag konfrontiert sei, der eine nicht zu verschärfende Disziplinarmaßnahme des Vereins darstellt. Diesem Antrag auf Vereinsausschluss sei keine protokollwürdige Ermahnung von Seiten des Vorstands vorausgegangen. Dazu habe er auch keinen Anlass gegeben.

Eine ernste Auseinandersetzung im Club habe er nur mit Thomas Lochte. (Auf die später daraus entstehenden Differenz mit Matthias Schäfer würde er weiter unten eingehen, gebe aber schon hier seiner Hoffnung Ausdruck, sich mit Schäfer aussöhnen zu können).

1.
Aus seiner(Lochtes)Sicht sei es für einen Verein nicht akzeptabel, dass Klagen gegen seine Funktionsträger erhoben werden, die bei Wettkämpfen vor Ort Entscheidungen zu treffen haben. Anhand eines Beispiels äußert sich Chowanetz recht umständlich, dass Lochte Recht gebrochen habe und sich nun nicht hinter sein Mandat verstecken könne. Er, Chowanetz, verstehe nicht, warum es im Vorstand Befürchtungen gäbe, durch die Klage gegen Lochte sei ein Präzidenzfall geschaffen, der alle Mandatsträger des Clubs gefährden könne.

Das Verlangen Lochtes, vom Schachclub seine Prozesskosten übernommen zu bekommen (was strikt abgelehnt wurde), bezeichnet Chowanetz als absurd.

Der Vortrag des Thomas Lochte begründe in diesem Punkt nicht seinen Antrag.
2.
Seine Äußerungen entsprächen seine subjektiven Wahrnehmungen über das Ende der Partie von A. Chowanetz, die einem Schiedsrichter zugestanden werden müssten. Selbstverständlich würden einem Schiedsrichter subjektive Wahrnehmungen zugestanden.

Nachdem Lochte jedoch über seinen Irrtum aufgeklärt worden sei, könne er nicht wider besseren Wissens falsche Informationen an die Presse weitergeben.

Der Vortrag des Thomas Lochte begründe in diesem Punkt nicht seinen Antrag.
3.
T. Lochte sieht in der Klageerhebung einen schweren Verstoß gegen den Satzungszweck. Chowanetz verstünde die Aufregung hierüber nicht.

Thomas Lochte habe wider besseres Wissen falsche Informationen an die Presse weitergeben. (21.09.2001)
Thomas Lochte habe auf sein, Chowanetz´ Verlangen, dies richtig zu stellen und sich zu entschuldigen mit: "Du kannst mich mal..." reagiert. (29.09.2001)
Thomas Lochte habe im Clubraum die Unterstellung wiederholt. (05.10.2001)
Thomas Lochte habe einen Phantomzeugen benannt.(05.10.2001)
Dieses Handeln zeuge von fortgeschritten verwahrlosten sozialen Maßstäben.
Thomas Lochte habe sich geweigert, von der Falschinformation abzurücken und sich zu entschuldigen. Ein Versuch der Schlichtung des Vorsitzenden sei hierdurch gescheitert. (15.-18.10.2001)
Thomas Lochte habe sich geweigert, sich einem vom Vorsitzenden vorgeschlagenen clubeigenen Schiedsgericht zu stellen. (ab 19.10.2001)
Thomas Lochte habe sich geweigert, eine Verpflichtungserklärung zu unterschreiben, die gewährleisten sollte, dass er zu lügen aufhöhrt. (28.11.2001)
Thomas Lochte habe sich einem amtlichen Schlichtungsverfahren verweigert (14.03.2002)
Thomas Lochte habe sich abermals einem amtlichen Schlichtungsverfahren verweigert (30.04.2002)
Thomas Lochte habe sich geweigert, von der Falschinformation abzurücken, sich zu entschuldigen und die bisher entstandenen Kosten zu übernehmen. Ein Versuch der Schlichtung des Vorsitzenden scheitert hierdurch. (03.06.2002)
Thomas Lochte habe es einfach versäumt, während seines Anrufs (Chowanetz) am 29.09.2001 schlicht zu sagen: "Es war ein Fehler Matthias von einem Remis zu berichten. Ich stelle das richtig. Es tut mir leid. Ich werde es nicht wieder tun" Diese Reaktion erwarte er von einem, der nunmehr seinerseits das Vereinsrecht bemüht. Er, Chowanetz, sei nicht willens, dieses Fehlverhalten hinzunehmen.
Dass Thomas Lochte durch seine arrogante, uneinsichtige Haltung ("Du kannst mich mal...") eine Eskalationsspirale in Gang gesetzt habe, kann ernsthaft niemand bestreiten.
Das ungeschriebene Gesetz, gegen Clubkameraden vor einem ordentlichen Gericht nicht zu klagen, unterstütze er (Chowanetz). Allerdings erwarte er auch, dass ein dauerhaftes Fehlverhalten durch sich steigernde Sanktionen der Clubleitung - notfalls durch Androhung des Ausschlusses, oder gar des Ausschlusses - geahndet werden.
Ihm das Recht abzusprechen, nunmehr seinen Rechtsanspruch durchzusetzen, ohne ihm innerhalb des Clubs durch zunehmenden, offiziellen Druck auf Thomas Lochte Gerechtigkeit widerfahren lassen zu haben, wäre der Versuch, einen rechtsfreien Raum zu schaffen. Dies würde geltendes Recht aushöhlen.
Die unversöhnliche Haltung beider Parteien, von denen einmal die Rede war, sei doch nicht unversöhnliche Haltung von gleicher Art. Das Verhalten von Thomas Lochte sei fortgesetzter Rechtsbruch. Er, Chowanetz breche mit seiner Weigerung, dies hinzunehmen, kein Recht. Allenfalls eine Stilfrage würde von seiner Hartnäckigkeit berührt.
Im Übrigen. Was sei an einer gerichtliche Auseinandersetzung schlimm, die am Ende unüberbrückbarer Differenzen steht? Es findet in aller Stille ein Termin vor einer dem Recht verpflichteten Person, einem Richter, statt. Beide Parteien könnten ihr Verhalten nach dem Richterspruch überdenken. Dass die Kosten entsprechend des zu erfolgenden Justieraufwandes verteilt werden, sollte auch nicht erschrecken. Diene dies doch langfristig dazu, dass ein jeder sein Bemühungen um Fairneß im Konfliktfall verstärkt.
Der Vortrag des Thomas Lochte sei in diesem Punkt unhaltbar.
4.
Lochte sieht in den vorausgegangenen öffentlichkeitswirksamen Attacken in der Presse einen schweren Verstoß gegen den Satzungszweck und verweist auf seine dem Vorstand vorgelegte Anlage mit dem Titel: "Anlage: Ausführungen von T. Lochte zu dem Vorwurf "öffentlichkeitswirksame Attacken" Zu 4 nimmt Chowanetz chronologisch zur der von Lochte dem Vorstand vorgelegten Anlage Stellung:
4.1.1.
Als "öffentlichkeitswirksame Attacken" seien, so Lochte, all jene Artikel zu verstehen, die sich nach dem Ebersberg-Match dem Thema "Streit im Schachklub" widmeten, sei es nun im "Starnberger Merkur" oder in der "Starnberger SZ" (er habe keinen Überblick, wieviele es gewesen seien). Dieser Vortrag von Thomas Lochte sei in diesem Punkt unsubstantiiert. Chowanetz könne nur zu genau bezeichneten Artikeln Stellung beziehen.

So viel könne er aber sagen: Er trage für keine Artikel Verantwortung. Ansonsten würde mit Nichtwissen bestritten, dass es mehr als die zwei weiter unten genau bezeichneten Artikel überhaupt gäbe, die sich mit diesem Streit befasst hätten.

Den Vortrag Lochtes diene hier offensichtlich dazu, den falschen Eindruck zu erzeugen, als gehen die den Streit betreffenden Artikel in die Legion und Chowanetz hätte diese vereinsschädigende Pressearbeit, die in Wahrheit nicht vorhanden ist, initiiert.

Der Antrag des Thomas Lochte sei in diesem Punkt unhaltbar.
4.1.2.
Diese Artikel erst lenkten die Aufmerksamkeit der Leserschaft auf ein angeblich im Verein bestehendes Klima von Zank und Streit. Er erinnere sich einiger Artikel und Leserbriefe, auf die der Vorwurf zutrifft. Ohne den Anspruch auf Vollständigkeit seien, so Chowanetz, hier zwei genannt. Ein Artikel liege schon länger zurück und hätte sich mit einer angeblich inkorrekt verlaufenen Stadtmeisterschaft unseres Schachclubs befaßt. Verfasser sei Thomas Lochte gewesen.

Vor nicht allzulanger Zeit sei Chowanetz über einen anderen Leserbrief gestolpert, der den Streit Lochte/Salvermoser zum Inhalt gehabt habe. Auch hier sei der Verfasser Thomas Lochte gewesen.

Solle es, so Chowanetz, hier entscheidungserheblich sein, die beiden "Puplikationen" genauer zu beschreiben, bäte er den Vorstand um einen Hinweis.

Den hier behandelten Streit betreffende Artikel oder Leserbriefe, die sich den obigen Vorwurf gefallen lassen müssen, kenne er aus der "Starnberger Süddeutschen" keinen.
Aus dem "Starnberger Merkur" seien ihm zwei bekannt, die den unzutreffenden Eindruck erweckt haben könnten, die Mitglieder des Schachclub Starnberg seien alle Streithansl. Es sei der Artikel vom 19.10.2001 mit der Überschrift "Zündstoff beim Schachclub" sowie der Artikel von Ende Oktober 2002 mit der Überschrift: "Remiangebot Ja oder nein?"

Beide Artikel habe er nicht geschrieben, geschweige denn er hätte ihr Erscheinen gewollt. Er sei dafür nicht verantwortlich.

Der Antrag des Thomas Lochte richte sich in diesem Punkt gegen ihn selbst und ein anderes Clubmitglied (Matthias Schäfer). Soweit der Antrag ihn, Chowanetz, beträfe, sei er unhaltbar.
4.1.3.
Auch die von Chowanetz absurder Weise getätigte Wertung, er stünde "wie ein Trottel da", dürfte nicht etwa durch das Geschehen beim Ebersberg-Match Nahrung erhalten haben, sondern erst durch das von ihm selbst inszenierte Aufheben um die Sache. Der Satz: "Den kuriosen Höhepunkt des Abends setzte Andreas Chowanetz. (Brett 12), der trotz eines Remisangebots seines Gegners auf die eigene Niederlage bestand." (mit gramatikalischem Fehler) sei inhaltlich falsch und sei geeignet, ihn, Chowanetz, verächtlich zu machen und in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen. Dabei ist es unerheblich, ob der Täter dies erkenne.
Er, Chowanetz, habe im Übrigen an anderer Stelle bereits hinreichend belegt, dass er nicht alleine von derartiger "Pressearbeit" unangenehm berührt sei.
Der Antrag des Thomas Lochte sei in diesem Punkt unhaltbar.
4.2.1.
Chowanetz sei laut Matthias Schäfer mehrfach in der Redaktion des "Starnberger Merkur" aufgekreuzt und dabei bis zum Redaktionsleiter marschiert. Mehrfach heiße im Klartext zwei mal.

Das erste mal habe er, Chowanetz, Herrn Müller-Wendlandt den Beweis vorbeigebracht, der belegte, dass die Zeitung einer Falschinformation des Thomas Lochte aufgesessen war.

Beim zweiten mal habe er ihn kurz nach Erscheinen des Artikels vom 19.10.2001 mit der Überschrift "Zündstoff beim Schachclub" besucht. Er habe Herrn Müller-Wendlandt sein Unverständnis darüber erklärt, dass der Artikel überhaupt erschienen ist. Habe er doch kurz vorher Matthias Schäfer darum gebeten, den Streit mit Thomas Lochte "auf kleiner Flamme" und "öffentlich schon gar nicht" zu behandeln. Er habe darum gebeten, solch einen Artikel nicht mehr zu veröffentlichen, da er ein falsches Bild unseres Clublebens zeichnen würde.
Sein Verhalten sei hier in keiner Weise clubschädigend gewesen.
Auch hier bleibe Thomas Lochte nicht bei der Wahrheit. Denn zwei Besuche in eineinhalb Jahren entsprächen nicht dem Eindruck, den der Antrag in diesem Punkt erzeuge.
Der Antrag des Thoamas Lochte sei in diesem Punkt unhaltbar.
4.2.2.
Ergebnis all dieser Vorstöße sei es, dass zumindest dort nur noch sporadisch über Schach berichtet würde und sich zudem die Meinung verfestigt habe, über solche Streithansel wie den Schachklub Starnberg tunlichst gar nichts mehr ins Blatt zu bringen, Ob die Berichterstattung über Schach tatsächlich reduziert wurde, vermöge er, Chowanetz, nicht zu beurteilen. Er halte es durchaus für möglich, dass das Vorlegen eines Beweises der unzutreffenden Berichterstattung einem Redakteur nicht gefalle. Jedoch trage Thomas Lochte als Lieferant der Falschinformation hierfür die Verantwortung.
Lochte, als Lieferant einer den Tatsachen nicht entsprechenden Meldung, wolle dem von der Falschmeldung Betroffenen die Richtigstellung als clubschädigendes Verhalten ankreiden und begründe damit sogar diesen Antrag.
Der Antrag des Thomas Lochte richte sich in diesem Punkt gegen ihn selbst. Soweit er Chowanetz beträfe sei er unhaltbar.
und einfach keine Lust mehr habe, diesen Menschen (Chowanetz) mit seiner Rechthaberei alle paar Tage antichambrieren zu sehen Aus zwei Besuchen innerhalb von eineinhalb Jahren, mache Thomas Lochte "alle paar Tage".
Auch hier erzeuge der Vortrag von Thomas Lochte ein Bild, welches an der Wahrheit vorbei gehe.
Der Antrag des Thomas Lochte sei in diesem Punkt unhaltbar.
4.2.4.
Dank Chowanetz´ Ehrpusseligkeit - und nicht etwa aufgrund des ersten Schäfer-Artikels über das "Remisangebot"! - würde man nun die Gesamtheit der Starnberger Schachspieler für gelinde gesagt nicht ganz klar im Kopf halten. Dieser Punkt sei pure Polemik. Sollte der Vorstand hier Vortrag erwarten, bäte Chowanetz um einen Hinweis.
Der Vortrag des Thomas Lochte sei in diesem Punkt unhaltbar.
4.3.1.
Öffentlichkeitswirksam seien also auch Gegendarstellungen u.ä., die Chowanetz in seinem der Klageschrift beigefügten Konvolut m. W. nicht aufführen würde. Wovon Thomas Lochte hier spräche, sei Chowanetz rätselhaft. Er, Chowanetz, habe in diesem Streit nicht eine einzige Gegendarstellung, die in der Öffentlichkeit erschienen sei, veranlasst oder gar verfasst.
Der Vortrag des Thomas Lochte sei in diesem Punkt unhaltbar.
4.3.2.
Was soll ein Leser bloß davon halten, wenn eine derartige Bagatelle so aufgebauscht wird und er eine Gegendarstellung bzw. Richtigstellung im Blatt vorfindet? Er, Chowanetz, sei der Meinung, dass eine Gegendarstellung im vorliegenden Streit keine für den Club und für ihn anzustrebendes Ziel sei. Einen schriftlichen Widerruf von Thomas Lochte hätte er jedoch gerne.
Der Vortrag des Thomas Lochte begründe in diesem Punkt nicht seinen Antrag.
4.3.3.
Fazit: Erst hatte der Schachklub Starnberg dank des mimosenhaften Gebarens des Herrn Chowanetz eine schlechte Presse, Der Vortrag des Thomas Lochte sei in diesem Punkt unsubstantiiert. Er, Chowanetz, könne nur zu genau bezeichneten Artikeln Stellung beziehen.
Der Vortrag des Thomas Lochte sei in diesem Punkt unhaltbar.
4.3.4.
dann allenfalls noch eine amüsierte Der Vortrag des Thomas Lochte sei in diesem Punkt unsubstantiiert. Chowanetz könne nur zu genau bezeichneten Artikeln Stellung beziehen.
Er bestreite mit Nichtwissen, dass es die Artikel überhaupt gäbe.
Der Vortrag des Thomas Lochte sei in diesem Punkt unhaltbar.
4.3.5.
und nun so gut wie gar keine mehr - er, Lochte nenne das "vereinsschädigend" und der Förderung des Schachsports in höchstem Maße abträglich. Hier würde das Gleiche gelten wie unter Punkt 4.2.2.
Der Vortrag des Thomas Lochte sei in diesem Punkt unhaltbar.
4.3.6.
Es gälte, so Lochte, diesem Irrsinn sofort Einhalt zu gebieten, Dem stimme er, Chowanetz, zu.
Der Vortrag des Thomas Lochte begründe in diesem Punkt nicht seinen Antrag.
4.3.7.
zumal ein Herr Chowanetz unseren Verein weder sportlich noch menschlich repräsentiere! Thomas Lochte spiele das bei weitem hochwertigere Schach. Jedoch würde er, Chowanetz, gerne Schach spielen, sich um ein faires Schachspiel bemühen, würde versuchen mit Anstand zu verlieren und sich über einen schönen Sieg freuen. Kurzum, so Chowanetz, versuche er sportlich zu sein.
Seit etwa 14 Jahren sei er Mitglied des Vereins. In all den Jahren habe er keine Auseinandersetzung mit irgend einem Clubmitglied gehabt, die sich Streit nennen ließe. Mit den meisten der Mitglieder verbände ihn eine jahrelang gewachsene, kameradschaftliche Schachfreundschaft. Zwei enge Freunde habe er hier kennengelernt.
Er fasst wie folgt zusammen:
Der Vortrag von Thomas Lochte sei eine Zumutung. Es würden Verdrehungen und Polemik vorherrschen . Selbst vor nachweisbaren Unwahrheiten schrecke Lochte abermals nicht zurück.
. Schäfer entschuldigt sich (Juli 2002)
Am 23.07.2002 verschickte Schäfer eine E-Mail an den Vorstand des Schachclubs und an Chowanetz.
Hierin entschuldigt sich Schäfer bei Chowanetz für die von ihm im Zeitungsartikel vom 24.09.2001 verwendete Formulierung: "Den kuriosen Höhepunkt des Abends setzte Andreas Chowanetz, der trotz eines Remisangebots seines Gegners auf die (der) eigene(n) Niederlage bestand."
Er begründete diesen Schritt damit, dass er nicht wusste, ob es ein Remisangebot gegeben hat oder nicht, er sei nicht Augenzeuge gewesen. Von Thomas Lochte hätte er eine dementsprechende Information erhalten, weshalb einiges für diese Version gesprochen habe. (...) Wie sich mittlerweile herausgestellt habe, bestehen an diesem Sachverhalt aber Zweifel. Dass er sich damals auf eine Seite geschlagen habe, sei falsch gewesen.
. Schäfer unterbreitet "Vorschlag" (Juli 2002)
Matthias Schäfer unterbreitete in einer E-Mail an Chowanetz am 25.07.2002, einen "Vorschlag" im Streit Chowanetz / Lochte.
Der Vorschlag, den Schäfer angeblich mit "einigen" Mitgliedern des Vorstands besprochen haben wollte, sah vor, dass Chowanetz als Zeichen, den Frieden im Schachklub wiederherzustellen und seine Kompromissbereitschaft zu zeigen, sich verpflichtet, das Verfahren gegen Lochte einzustellen und 4/5 der bisher angefallenen Kosten zu tragen.
. 2. Vorstandssitzung Ausschlussverfahren gegen Chowanetz (Juli 2002)
Am Freitag, den 26.07.2002 fand eine Vorstandssitzung statt. Anwesend war neben Chowanetz, der geladen war, fast der gesamte damalige Vorstand:
Dr. Gerhard Strecker 1. Vorsitzender
Kurt Ewald 2. Vorsitzender
Rüdiger von Saldern Kassier
Johannes von Kasimir 2. Spielleiter
Johannes Schmied 1. Jugendleiter
Florian Mayr 2. Jugendleiter
Alfred Dolch Schriftführer
Otto Daxlberger Materialwart
Andreas Chowanetz bekam Gelegenheit, zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen. Er bezog sich auf seinen eingereichten Schriftsatz vom 20.07.2002.
Matthias Schäfer wiederholte den Vorschlag aus dem E-Mail vom Vortag, der vorsah, dass Chowanetz das Verfahren gegen Lochte einstellt und 4/5 der bisher angefallenen Kosten trägt.
Die Nachfrage, ob er für für diesen Vorschlag und insbesondere für die darin enthaltene Kostenregelung von Lochte legitimiert sei, verneinte er, erklärte aber, dass er sich gut vorstellen könne, dass Lochte sich diesem Vorschlag anschließen würde.
Der Antrag von Thomas Lochte, Andreas Chowanetz wg. vereinsschädigendem Verhalten aus dem Verein auszuschließen, wurde mit 1:7 Stimmen bei geheimer Stimmabgabe abgelehnt. Für eine Zustimmung wären 2/3 der Stimmen erforderlich gewesen.
Chowanetz wurde zugesagt, eine Vorstandserklärung zum Ausschlussantrag des Thomas Lochte zuzuschicken. Diese Zusage wurde nicht eingehalten.
. Vorstandserklärung im Internet und am "Schwarzen Brett" (September 2002)
Am 09.09.2002 hing am Schwarzen Brett des Clubs-Raums und auf der Internetseite des Schachclubs eine gleichlautende Erklärung aus, welche mit "Der Vorstand" gekennzeichnet war und falsche Tatsachenbehauptungen enthielt.
So war dort unter Punkt 3 folgendes zu lesen:
"Der Vorstand missbilligt, dass im vorliegenden Fall sowohl Schlichtungsversuche verschiedener Vereinsmitglieder als auch die gerichtlich angeordnete Schlichtung scheiterten; an diesem Umstand waren beide Prozessteilnehmer schuld."(...)
. Chowanetz reklamiert die falschen Tatsachenbehauptungen (September 2002)
Am gleichen Tag, also den 09.09.2002, versuchte Chowanetz vergeblich den Vorsitzenden des Schachclubs, Dr. Strecker, zu erreichen. Dieser befand sich im Urlaub.
Chowanetz sprach daraufhin per Telefon mit dem 2. Vorsitzenden Kurt Ewald.
Er, Chowanetz, empörte sich darüber, dass hier wahrheitswidrig behauptet würde, sowohl Lochte als auch er seien am Scheitern diverser Schlichtungsversuche verschiedener Mitglieder und der gerichtlich angeordneten Schlichtung schuld. Es sei dem Vorstand sehr wohl bekannt, dass sich Lochte ganz alleine - im Gegensatz zu Chowanetz - jedem Schlichtungsversuch verweigerte.
Ewald vermutete in den Veröffentlichungen, die von Matthias Schäfer durchgeführt wurde, ein "Versehen" und empfahl Chowanetz, ihm etwaige Änderungswünsche per E-Mail zu senden.
Die Empörung von Chowanetz über diese Aushänge wurde im Übrigen von anderen Club-Mitgliedern und auch von Vorstandsmitgliedern geteilt, die mit dem Fall vertraut waren.
Chowanetz sandte sogleich mit Datum 09.09.2002 einen Brief per Fax an den stellvertretenden Vorsitzenden Ewald, in dem er detailliert darlegte, dass Thomas Lochte sich allein den zahlreichen Schlichtungsversuchen verweigerte, dies abermals unter Beweis stellte und den Brief mit der Bitte beendet, "die inhaltlich falschen Publikationen umgehend aus den Verkehr zu ziehen".
. Die wahrheitswidrige Vorstandserklärung wird entfernt (September 2002)
Noch am gleichen Tag wurde der Aushang vom "Schwarzen Brett" und die Erklärung von der Internetseite ersatzlos entfernt.
,
weiter zum Kapitel 2
Zurück zum Kapitel 1 Anfang


"FREIE" BEWEISWÜRDIGUNG DOKUMENTENVERZEICHNIS