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Briefwechsel zur Antwort auf den Lochtebrief
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. Der Entwurf
Am 19.01.2005 schickt von Saldern einen Entwurf des Briefes an Lochte mit der Bitte um Stellungnahme an alle Vorstandsmitglieder.

Schachclub Starnberg 1920 e.V.
Vorstand
Sehr geehrter Herr Lochte,
Ihr Schreiben (e-mail) an den Vorstand vom 29. 11. 04 Betreff Andreas Chowanetz wurde in der Vorstandssitzung vom 30.09. von Herrn Schäfer verlesen. Herr Schäfer hat dabei sofort angemerkt, dass Sie im Verein keine Abmahnungen erteilen können. In der Diskussion ergab sich zusätzlich, dass die von Ihnen angestellten Vermutungen - Ausschluß von Mitgliedern von einer Meinungsbildung, mit weiteren Schlussfolgerungen - der Grundlage entbehrten.
In seiner Sitzung am 18. 01. 05 hat der Vorstand beschlossen, Ihnen den Brief zurückzugeben mit dem Hinweis, dass solche unsachlichen Briefe das Vereinsleben stören und nicht toleriert werden können
Starnberg, 19.01.2005
gez. v.Saldern

. Chowanetz .
Am 19.01.2005 antwortet Chowanetz

Von:
Datum:
An
:
Betreff:
Andreas Chowanetz <ac@chowanetz.com>
Mittwoch, 19. Januar 2005 22:12 Uhr
Rohde von Saldern <Rohde-vSaldern@freenet.de
Re:Entwurf Zurückweisung Brief Lochte

Lieber Herr von Saldern,

Danke für die Zusendung des Briefes an Herrn Lochte. Er entspricht dem von mir zur Abstimmung eingebrachten Antrag.

Mit herzlichen Grüßen Ihr
Andreas Chowanetz

. Ewald .
Am 20.01.2005 antwortet Ewald

Von:
Datum:
An
:
Kurt Ewald <kurt.ewald@balbec.de>
Don, 20. Jan 2005 11:58 Uhr
Rohde-Saldern <Rohde-vSaldern@freenet.de>, Moritz Scheidl <scheidl@sc-starnberg.de>, Bettina Richter <bettina.richter.rob@t-online.de>, Florian Mayr <flo.mayr@gmx.de>, Andreas Chowanetz <ac@chowanetz.com>, Alfred Dolch <alfred.dolch@adac.de>, Matthias Schäfer <schaefer-matt@gmx.net>
Betreff: Entwurf Zurückweisung Brief Lochte

Liebe Vorstandsmitglieder,

die vorn Vorstand beschlossene Zurückweisung des Briefes war nicht an eine Frist gebunden.

Die Zurückweisung könnte dazu führen, dass Herr Lochte den Verein verlässt und das wäre mit einem möglichen Ausscheiden von Matthias Schäfereine Katastrophe für die 1. Mannschaft. Weitere gute Spieler- ich nenne da Tuchenhagen und Wehr - würden wohl folgen, um zum Beispiel lieber in Gröbenzell zumindest in der Regionalliga spielen zu können als bei uns in der Kreisklasse. Der SC Starnberg 1920 e.V. würde dann nur noch auf lokaler Ebene spielen und wäre dann mehr ein gesellschaftlicher Klub als ein sportlich ausgerichteter Verein. Selbst bei einem sportlichen Neuanfang würde das bedeuten, der Verein müsste 3 mal hintereinander aufsteigen um das alte Niveau zu erreichen, was sicher 10 Jahre dauern würde.

Die Auswirkungen auf die Spendenbereitschaft, die immer noch vorhanden ist, wie man dem Kassenbericht entnehmen kann, sind absehbar.

Mein Vorschlag: wir haben am 22.02. einen neuen Vorsitzenden und möglicher Weise auch einen neuen Vorstand. Man sollte dem neuen Vorstand dann die Gelegenheit geben, über eine so gravierende Maßnahme noch einmal zu entscheiden.

Auf jeden Fall möchte ich, dass der Passus "mit dem Hinweis, dass solche unsachlichen Briefe das Vereinsleben stören und nicht toleriert werden können." wegbleibt, dieser würde eine unnötige Verschärfung bedeuten.

Mit herzlichen Grüssen

Kurt Ewald

. Schäfer .
Auch Schäfer meldet sich am 20.01.2005

Von:
Datum:
An
:
Matthias Schäfer <schaefer-matt@gmx.net>
Don, 20. Jan 2005 18:44 Uhr
Kurt Ewald <kurt.ewald@balbec.de>
Cc: <Rohde-vSaldem@freenet.de>, <scheidl@sc-stamberg.de>, <bettina.richter.rob@t-online.de>, <flo.mayr@gmx.de>, <ac@chowanetz.com>, <alfred.dolch@adac.de>
Betreff: Entwurf Zurückweisung Brief Lochte

Hallo Kurt, hallo werte Vorstandsmitglieder,

ich halte Kurts Vorschlag für sehr vernünftig. Ich kann die aufgezeigten Folgen zwar nicht direkt bestätigen, aber es ist doch gut möglich, dass es so kommt. Man muss dabei auch berücksichtigen, dass bereits jetzt die Spielerdecke in der 2. Mannschaft sehr dünn ist. Sollten nun mehrere starke Spieler - egal ob aus 1. oder 2. Mannschaft - den Verein verlassen, könnte für die kommende Saison mit hoher Wahrscheinlichkeit keine 2. Mannschaft gemeldet werden. Es blieben dann das (Noch-)Regionalliga-Team und die B-Klasse-Mannschaft.

Ich schließe mich auch Kurts Änderungswunsch an und bitte zudem, den Passus "der Grundlage entbehren" zu streichen und durch "mehrheitlich nicht den Ansichten der Vorstandsmitglieder entsprechen" zu ersetzen. Die neue Version wäre dann hundertprozentig richtig.

Mit freundlichen Grüßen

Matthias Schäfer

. Dolch .
Ebenfalls am 20.01.2005 antwortet Dolch

Von:
Datum:
An
:
alfred.dolch@t-online.de
Don, 20. Jan 2005 20:00 Uhr
Matthias Schäfer <schaefer-matt@gmx.net> Kurt Ewald <kurt.ewald@balbec.de> Johannes von Casimir <j.v.c@gmx.net> von Saldern <Rohde-vSaldern@freenet.de>, Florian Mayr <flo.mayr@gmx.de> Andreas Chowanetz <ac@chowanetz.com> Moritz Scheidl <Moritz_Scheidl@web.de> Bettina Richter <bettina.richter.rob@t-online.de>
Betreff: Brief an Lochte

Hallo,

ich habe in der Sitzung vom 18.1.05 gegen den Antrag gestimmt, Herrn Lochte zum jetzigen Zeitpunkt eine Antwort zu geben. Allerdings aus ganz anderen Gründen, als Sie H.Ewald nennt. Natürlich muß man einen Brief eines Mitgliedes beantworten. Ich habe dies in der Diskussion in der Sitzung am 30.11.04, als über den Antrag von H.Lochte abgestimmt wurde auch gefordert. Damals waren aber alle der Meinung, daß dies nicht nötig ist. Wenn wir jetzt mit fast 2 Monaten Verspätung dies tun, gibt dies kein gutes Bild für den Vorstand ab. Ich bleibe deshalb auch bei meiner Meinung vom 18.1.05, daß es sich um alte kamellen handelt, die jetzt völlig überflüssigerweise wieder aufgewärmt werden.

Viele Grüße
Alfred Dolch
Max-Josef-Park 2
82319 Starnberg
Tel. 08151/15066

. Richter .
Am 21.01.2005 antwortet Richter

Von:
Datum:
An
:
Bettina Richter <bettina.richter.rob@t-online.de>
Freitag, 21. Jan 2005 9:00 Uhr
von Saldern <Rohde-vSaldem@freenet.de>, Kurt Ewald <kurt.ewald@balbec.de> Matthias Schäfer <schaefer-matt@gmx.net> Moritz Scheidl <scheidl@sc-stamberg.de>, Florian Mayr <flo.mayr@gmx.de>, Andreas Chowanetz <ac@chowanetz.com>, Alfred Dolch <alfred.dolch@adac.de>
Betreff: Entwurf Zurückweisung Brief Lochte

Sehr geehrter Herr von Saldern,
lieber Vorstand,

der Brief entspricht der Mehrheitsentscheidung des Vorstandes vom 18.01.2005, die lt. Satzung auch zu vollziehen ist. Er stellt inhaltlich entschlussentsprechend klar, dass die der Vorstand zukünftig ausschließlich an einer konstruktiven Sacharbeit interessiert ist. Das ist die Voraussetzung für (zukünftigen) Erfolg und kommt damit auch der 1. Mannschaft zu Gute!

Bettina Richter

. Schäfer .
Am 20.01.2005 beginnt Schäfer einen offenen Diskurs mit Richter

Von:
Datum:
An
:
Matthias Schäfer <schaefer-matt@gmx.net>
Don, 21. Jan 2005 13:25 Uhr
Bettina Richter <bettina.richter.rob@t-online.de>
Cc: <kurt.ewald@balbec.de>, <Rohde-vSaldem@freenet.de>, <scheidl@sc-stamberg.de>, , <flo.mayr@gmx.de>, <ac@chowanetz.com>, <alfred.dolch@adac.de>
Betreff: Entwurf Zurückweisung Brief Lochte

Hallo Bettina,
hallo werte Vorstandsmitglieder,

meine Bitte an Bettina: Bitte erläutere Deine Ausführungen. Ich kann in der Satzung weder einen Passus finden, der vorgibt, dass Vorstandsbeschlüsse auch zu vollziehen sind (Ich denke, dass dies ein Mangel der Satzung ist, da man sonst keine Beschlüsse fassen müsste. Dennoch war es, wie die Vergangenheit leider gezeigt hat, durch diesen Mangel möglich, dass sich Vorstandsmitglieder nicht an Beschlüsse gehalten haben). Wenn Du einen entsprechenden Passus findest, gib mir bitte Bescheid.

Was die praktischen Auswirkungen eines solchen Briefs angeht, kann ich mich nur den Ausführungen von Kurt und Herrn Dolch anschließen. Deine Ansicht, nachdem ein solcher Brief der 1. Mannschaft zu Gute kommt, kann ich als Mannschaftsleiter nur als irrealistisch zurückweisen. Ein solcher Brief kann - bei den von Kurt aufgezeigten, durchaus möglichen Reaktionen - zu einer ernsten Schwächung des Teams beitragen und als Folge auch den Weiterbestand der Zweiten Mannschaft gefährden. Ich bitte deshalb um Fingerspitzengefühl - zum Wohl der sportlichen Leistungsfähigkeit unseres Vereins!!

Mit den besten Grüßen,

Matthias Schäfer

(1. Vorsitzender)

. Richter .
Am 22.01.2005 antwortet Richter

Von:
Datum:
An
:
Bettina Richter <bettina.richter.rob@t-online.de>
Samstag, 22. Jan 2005 9:00 Uhr
Matthias Schäfer <schaefer-matt@gmx.net> von Saldern <Rohde-vSaldem@freenet.de>, Kurt Ewald <kurt.ewald@balbec.de> Moritz Scheidl <scheidl@sc-stamberg.de>, Florian Mayr <flo.mayr@gmx.de>, Andreas Chowanetz <ac@chowanetz.com>, Alfred Dolch <alfred.dolch@adac.de>
Betreff: Entwurf Zurückweisung Brief Lochte

Hallo Matthias,
zu Absatz 1:
Interessante Auffassung, die ich weder kommentieren noch mit Dir diskutieren werde, ...allerdings, welche Haltung Du zum Gremium "Vorstand" hast, hast Du uns ja in der letzten Sitzung schon hinreichend dargelegt.

zu Absatz 2:

Tja, Matthias, das hättest Du Dir vielleicht vorher überlegen sollen, bevor Du den Brief von Herrn Lochte zur vermeintlichen Stärkung Deiner Position ins Spiel gebracht hast. Es steht Dir aber doch frei, nun auch Deinen Teil zur Beruhigung der Angelegenheit beizutragen und Deinen Einfluss auf Herrn Lochte deeskalierend geltend zu machen. Der Bitte des besten Vereinsspielers und zudem seines Mannschaftskameraden zum Wohle des Vereins und im Interesse der 1. Mannschaft zur konstruktiven Sacharbeit zurückzukehren, wird er sich doch sicher nicht verschließen, oder?

Der Vorstand bekommt einen Abdruck dieser Mail zur Info. Schönes Wochenende

Bettina

. Schäfer .
Am 22.01.2005 meldet sich Schäfer erneut

Von:
Datum:
An
:
Matthias Schäfer <schaefer-matt@gmx.net>
Samstag, 22. Jan 2005 12:44 Uhr
Bettina Richter <bettina.richter.rob@t-online.de>
Cc: <kurt.ewald@balbec.de>, <Rohde-vSaldem@freenet.de>, <scheidl@sc-stamberg.de>, , <flo.mayr@gmx.de>, <ac@chowanetz.com>, <alfred.dolch@adac.de>
Betreff: Entwurf Zurückweisung Brief Lochte

Hallo Bettina,
hallo werte Vorstandsmitglieder,

ich will die Konflikte im Vorstand nicht weiter schüren, als sie sowieso schon gekommen sind. Ich sage nur so viel: Ich lasse mir nicht unterstellen, dass ich den Brief von Herrn Lochte verlesen habe um irgendeine Position (??) von mir zu stärken. Ich habe ihn verlesen, weil ich die Meinung von den Mitgliedern unseres Vereins ernst nehme - egal um welches Mitglied es sich handelt. Da ich nicht Herr Chowanetz bin und mich an die Erklärung des Vorstands zur Beseitigung von Streitigkeiten halte, werde ich Dir keine Unterlassungserklärung schicken. Ich bitte Dich aber, liebe Bettina, auf diesem Weg deine Behauptung nicht weiter aufzustellen.

Zu deinem Punkt 1 sprichst Du in Rätseln. Es geht hier nicht um Auffassungen, sondern um das was in der Satzung steht. Was hat das mit Auffassung zu tun???

Sollte es zu den genannten Sachverhalten wirklich so große Diskrepanzen geben sollte, bitte ich, diese an einem runden Tisch zu klären als über Email. Da ich selbst per Email angegriffen wurde, konnte ich leider nicht anders reagieren.

Mit den besten Grüßen,

Matthias Schäfer

(1. Vorsitzender)

. Scheidl .
Am 24.01.2005 antwortet Scheidl

Von: Moritz Scheidl <scheidl@web.de>
Organisation:
http://freemail.web.de
An:
<alfred.dolch@t-online.de> <chowanetz.andreas@t-online.de>, <j.v.c@gmx.net><kurt.ewald@balbec.de> <richter@sc-starnberg.de><rohde-vsaldem@freenet.de><schaefer@sc-starnberg.de>, <skz_jugend@web.de>
Datum: Montag, 24. Januar 2005 13:55 Uhr
Betreff: Brief an Herrn Lochte

Liebe Schachfreunde, werte Vorstandskollegen,

ich denke ebenfalls, dass der Brief so der Abstimmung gerecht wird. Besonders schließe ich mich auch der Meinung von Frau Richter an.

Es ist auch etwas merkwürdig, dass hier zwei Vorstandsmitglieder versuchen, über Abgestimmtes, wiederholt zu entscheiden!

Herr Lochte muss hier entgültig merken, dass solche Stänkereien in unserem Verein nicht geduldet werden!

Mit freundlichen Grüßen

Moritz Scheidl


. von Saldern .
Am 24.01.2005 schickt von Saldern den Lochte-Brief mit folgenden Begleitschreiben an Lochte zurück.

Schachclub Starnberg 1920 e.V.
Vorstand
Sehr geehrter Herr Lochte,
Ihr Schreiben (e-mail) an den Vorstand vom 29. 11. 04 Betreff Andreas Chowanetz wurde in der Vorstandssitzung vom 30.11. von Herrn Schäfer verlesen. Herr Schäfer hat dabei sofort angemerkt, dass Sie im Verein keine Abmahnungen erteilen können. In der Diskussion ergab sich zusätzlich, dass die von Ihnen angestellten Vermutungen - Ausschluß von Mitgliedern von einer Meinungsbildung, mit weiteren Schlussfolgerungen - der Grundlage entbehrten.
In seiner Sitzung am 18. 01. 05 hat der Vorstand beschlossen, Ihnen den Brief zurückzugeben mit dem Hinweis, dass solche unsachlichen Briefe das Vereinsleben stören und nicht toleriert werden können
Starnberg, 24.01.2005
gez. v.Saldern
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Ende des Briefwechsel zum Lochtebrief
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