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Vorstandserklärung zum Ausschlussantrag von T. Lochte gegen A. Chowanetz
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Liebe Schachfreunde |
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Der Vorstand des SC Starnberg hat über den Ausschlussantrag von T. Lochte gegen A. Chowanetz beraten. Der Antrag wurde mit der Zivilklage von A. Chowanetz gegen T. Lochte und den öffentlichkeitswirksamen Attacken im Vorfeld dieser Klage begründet. |
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Am 12.7.2002 hat T. Lochte seinen Antrag begründet und am 26.7.2002 hatte A. Chowanetz die Gelegenheit zur Stellungnahme. |
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An den Beratungen beteiligt waren die Vorstandsmitglieder: G. Strecker, K. Ewald, M. Schäfer, J. v. Casimir, Johannes Schmied, R. v. Saldern, A. Dolch, F. Mayr. O. Daxlberger fehlte wegen eines Kuraufenthalts.
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Es wurden folgende Beschlüsse gefasst:
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1. |
Der Antrag von T. Lochte wurde mit 1:7 Stimmen bei geheimer Stimmabgabe abgelehnt. Für eine Annahme wären laut Satzung zwei Drittel der gültigen Stimmen notwendig gewesen. |
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2. |
Der Vorstand missbilligt jedoch juristische Auseinandersetzungen, deren Anlass Kontroversen bei Veranstaltungen des Vereins sind. Funktionsträger des Vereins haben einen Anspruch darauf, ihre Aufgabe gemäss den Turnierstatuten durchzuführen, ohne bei eventuellen Fehlern befürchten zu müssen, rechtlich belangt zu werden. |
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3. |
Der Vorstand missbilligt, dass im vorliegenden Fall sowohl Schlichtungsversuche verschiedener Vereinsmitglieder als auch die gerichtlich angeordnete Schlichtung scheiterten; an diesem Umstand waren beide Prozessteilnehmer schuld. Nun sieht der Vorstand keine reale Chance mehr, dass die Klage zurückgezogen wird. |
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4. |
Um bei ähnlichen Vorfällen gezielter zu handeln, wird der Verein seine Satzung ändern. Er wird prüfen, wie er sich vor Klagen, die sich auf Klubinterna beziehen, sowie vor weiterem Fehlverhalten von Mitgliedern, die dem Ansehen des Vereins und der Sportart schaden, schützen kann. So wollen wir verhindern, dass, in Zukunft, wie im vorliegenden Fall geschehen, aus Bagatellen, schwere Konflikte entstehen, die unserem Verein und dem Ansehen des Schachsports nur schaden. |
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5. |
Die Satzungsänderungen sollen bei der nächsten Hauptversammlung zur Abstimmung vorgelegt werden. |
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6. |
Der Vorstand fordert die beteiligten Personen auf, nach Beendigung des Rechtsstreits die Kontroversen zu beenden und Wege zur Aussöhnung zu finden. |
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Wir freuen uns auf die Zeit, in der wieder "nur" Schach im Verein gespielt wird und appellieren an die Mitglieder, dafür zu sorgen, dass uns künftig Sitzungen mit ähnlichem Inhalt erspart bleiben.
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Mit freundlichen Grüßen |
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