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| Hallo Andy, | |||||
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Du hast an mich ein Versöhnungsschreiben mit mehreren Bitten geschickt. Nun will ich selbst eine Bitte an dich richten. Es ist ein Vorschlag, den ich mit einigen Mitgliedern des Vorstands besprochen habe und den wir alle für sehr sinnvoll erachten. Er sieht so aus: |
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Du verpflichtest Dich, als Zeichen, um den Frieden im Schachklub wiederherzustellen und deine Kompromissbereitschaft zu zeigen, den Prozess gegen Thommy einzustellen. Von den anfallenden Gerichts- und Anwaltskosten trägst Du 4/5, Thommy 1/5. |
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Die Kostenverteilung ergibt sich erstens aus den finanziellen Möglichkeiten beider Parteien, zweitens aus dem Verschulden nach Auffasung einiger Vorstandsmitglieder. Du darfst nicht vergessen, mit dem von dir eingeschlagenen Klageweg hast du ein ungeschriebenes Vereinsgesetz gebrochen. Du hast das Vertrauen innerhalb des Klubs zerstört. |
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Einige Mitglieder wollen deshalb nichts mehr mit dir zu tun haben, ich allerdings denke, dass jeder eine zweite Chance verdient hat, wenn er möchte. Das heißt aber auch, dass du einen (finanziellen) Beitrag leisten solltest, um die für den Verein äußerst schädliche Angelegenheit schnellstmöglich zu beenden. Der Verlustbetrag würde dich zwar sicher ärgern, aber die Vorstandsmitglieder würden es dir hoch anrechnen. Es wäre auch ein klares Zeichen dafür, dass Du weiter im Verein bleiben willst. |
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Ich wäre dir dankbar, wenn du mir noch vor der morgigen Sitzung mailen könntest, ob Du an dem Vorschlag interessiert bist oder ihn grundlegend ablehnst. Wohlgemerkt besteht an der Kostenverteilung keine Möglichkeit zum Feilschen, da sie sonst von mindestens einem der Beteiligten nicht angenommen werden würde. Bislang gibt es mehrere Anzeichen, dass die oben genannte Verteilung so in Kraft treten könnte. |
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Ich erwarte deine Antwort. Bis dann, |
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Matthias Schäfer
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