"FREIE" BEWEISWÜRDIGUNG DOKUMENTENVERZEICHNIS

Andreas M.A.Chowanetz
Dipl. Graphik-Designer
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Fax: 08151 79417
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E-Mail: chowanetz.andreas@t-online.de
Schachclub Starnberg
Herrn Dr. Gerhard Strecker
1. Vorsitzender
Wurzelseppstraße 23
82049 Pullach
Starnberg, 05.10.2001
Lieber Gerhard,
am Montag den 24.09.2001 erschien im Starnberger Merkur auf Seite 13 ein Artikel über den Vergleichskampf Starnberg gegen Ebersberg.
(Anlage 1)
Unter anderem ist dort folgender Satz zu lesen:

"Den kuriosen Höhepunkt des Abends setzte Andreas Chowanetz (Brett 12), der trotz eines Remisangebots seines Gegners auf die eigene Niederlage bestand."

Zum Sachverhalt.:

Beim Vergleichskampf gegen Ebersberg spielte ich gegen Herrn Jan Ostrowski. In aussichtsloser Verluststellung gab ich nach dem 33. Zug auf. Herr Ostrowski und ich blitzten anschließend schon eine Weile im Nebenraum, als Thomas Lochte an unseren Tisch kam und mich etwas aufgelöst fragte, warum ich denn das angebotene Remis ausgeschlagen habe. Von einem Remis könne keine Rede sein, erklärte ich ich. Auch Jan Ostrowski dementierte klar und deutlich. Er amüsierte sich sogar etwas über die Vorstellung, eine Partie in solch klar gewonnener Stellung mit unentschieden zu beenden. Thomas Lochte schien zufrieden und ich hielt diese Angelegenheit für erledigt.

Den Sachverhalt bestätigt Herr Jan Ostrowski in seinem Schreiben an mich vom 01.10.2.001.

(Anlage 2)

Seite 2 des Schreibens von Andreas Chowanetz
vom 05.10.2001
Den Artikel im Starnberger Merkur mit dem „kuriosen Höhepunkt" hatte ich nicht gelesen sondern war durch erstaunte Anrufe erst darauf aufmerksam gemacht worden.
Matthias Schäfer, der den Artikel für den Starnberger Merkur geschrieben hatte, erklärte mir auf Anfrage:
Die Information hatte er von Thomas Lochte erhalten. Er bedauere, daß er die Information nicht, etwa durch einen Anruf bei mir, auf seinen Wahrheitsgehalt überprüft habe. Die angebotene schriftliche Schilderung des tatsächlichen Sachverhalts durch mich, inklusive einer Schilderung meines Gegners, benötige er nicht. Er hatte auf die Information von Thomas Lochte vertraut. In seinem nächsten Artikel werde er die Falschmeldung richtig stellen.
Am 29. September, gleich nach dem Gespräch mit Matthias Schäfer, rief ich Thomas Lochte an. Er bestritt nicht die Falschmeldung an Schäfer weitergegeben zu haben, sondern beharrte wahrheitswidrig darauf, dies mit eigenen Augen gesehen zu haben. Ich erklärte ihm, daß ich den Vorfall nicht auf sich beruhen lassen kann, sondern eine Richtigstellung gegenüber der Zeitung, sowie eine schriftliche Entschuldigung erwarte. Darauf erwiderte er, ich könne ihn mal... und hängte auf.
Lieber Gerhard, es ist mir bei allem Bemühen nach Mäßigung nicht möglich, diese üble Nachrede, die mich mitt Hilfe von unwahren Behauptungen als kuriosen Kauz zeichnet, hinzunehmen. Thomas Lochte gab diese Information in seiner Funktion als Spielleiter des Schachclub Starnberg einem Vertreter der Presse. Ich gehe davon aus, daß ihm sehr wohl klar war, daß diese Falschmeldung in der Zeitung veröffentlicht wird. Seine Uneinsichtigkeit und sein Beharren auf seiner unhaltbaren Unwahrheit vereinfacht die Situation nicht
Mir liegt in Hinsicht auf eine von mir immer angestrebte kameradschaftliche Klubatmosphäre daran, die Situation nicht eskalieren zu lassen. Vielleicht siehst Du hier einen Ausweg.

Für Dein Bemühen danke ich Dir schon einmal im vorraus.

Herzliche Grüße
Andreas Chowanetz


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